Vierplätzetournee im Allgäu

Vierplätzetournee: Spektakuläre Golfschläge auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Jochen Weiler vom GC Bad Überkingen gewann den Schanzen-Shot bei der Vierplätzetournee im Allgäu. Der Abschlag von der Heini-Klopfer-Skiflugschanze war der Höhepunkt der Golf-Turnierwoche.

Jochen Weiler vom GC Bad Überkingen gewann den Schanzen-Shot bei der Vierplätzetournee im Allgäu. Der Abschlag von der Heini-Klopfer-Skiflugschanze war der Höhepunkt der Golf-Turnierwoche.

Bild: Dominik Berchtold

Jochen Weiler vom GC Bad Überkingen gewann den Schanzen-Shot bei der Vierplätzetournee im Allgäu. Der Abschlag von der Heini-Klopfer-Skiflugschanze war der Höhepunkt der Golf-Turnierwoche.

Bild: Dominik Berchtold

Über 100 Teilnehmer sind bei der Vierplätzetournee im Allgäu dabei - doch wer holt den begehrten Hauptpreis?
06.10.2020 | Stand: 15:31 Uhr

Nein, da haben sie sich nicht irgendeine Schanze ausgesucht. Die Wahl fiel auf eine der größten Skiflugschanzen der Welt: die Heini-Klopfer-Schanze in Oberstdorf. Der Norweger Daniel-André Tande ist hier im Januar 2018 satte 238,5 Meter hinuntergesegelt. Rekord! Und nun steht die beeindruckende Sportstätte zum zweiten Mal im Mittelpunkt der Vierplätzetournee der Golfer.

Vierplätzetournee: Tagessieg geht an Jochen Weiler

Wie im Vorjahr hat die Turnierwoche auch heuer in Oberstdorf begonnen. Erst spielten 104 Teilnehmer eine 9-Loch-Runde auf dem südlichsten Golfplatz Deutschlands, dann ging es zum Abschlag hinauf auf die Skiflugschanze. Es galt, den Ball möglichst nahe an der Fahne im Schanzenauslauf zu platzieren – über 340 Meter Entfernung und 130 Meter Höhenunterschied. "Das sind ungefähr 200 Meter carry", sagt Michael Fischer, der das Wettbewerbsformat gemeinsam mit Martin Eulgem entwickelt hat. Diese Herausforderung meisterte Jochen Weiler vom GC Bad Überkingen am besten. Sein Golfball landete in 14 Metern Entfernung zur Fahne. Als Preis durfte er einen neuen Rasenmäher mit nach Hause nehmen. Auf Platz zwei kam Thomas Höss (GC Oberstaufen-Steibis, 16 Meter). Jeweils 18 Meter von der Fahne entfernt lagen die Bälle von Richard Domagalla (GC Oberstdorf), Ulrich Ink (Bad Münstereifel) und Norbert Grimm (Hamelner GC). Heuer blieben die Golfer allerdings weit unter den Leistungen des Vorjahres. Denn bei der Premiere 2019 hatte sich Ramon Boss den Schanzenshot-Titel mit 2,72 Metern geholt.

Der ganz große Coup blieb aus. Wer seinen Ball mit einem Schlag von der Schanze oben direkt ins Loch unten im Auslauf geschlagen hätte, wäre neuer Besitzer eines Jaguar F-Type geworden, gestiftet vom Kemptener Autohaus Hartmann. Dieses Kunststück gelang allerdings keinem der Teilnehmer.

Weitere Stationen sind Wiggensbach und Steibis

Noch bis 9. Oktober wird das Turnier ausgetragen. Für die Gesamt-Tourneewertung werden - ganz nach dem Vorbild der Skispringer - die vier Tagesergebnisse der vorgabewirksamen Wettspiele addiert. Auch eine Teamwertung gibt es. Fischer geht es dabei vor allem darum, das Allgäu für Golfer über die Grenzen Bayerns hinaus bekannter zu machen. Gespielt wurde bereits im Golfclub Oberstdorf und im Allgäuer Golf- und Landclub Ottobeuren. Nach einem Ruhetag geht es am Donnerstag im GC Waldegg-Wiggensbach weiter, bevor am Freitag die Finalrunde im Golfclub Oberstaufen-Steibis auf dem Programm steht.