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Vierschanzentournee für Frauen: Althaus will auf die Großschanzen

Skispringerin Katharina Althaus hält eine Vierschanzentournee für Frauen auf kleineren Schanzen für wenig attraktiv. Das sagte die Allgäuerin am Dienstag im ZDF.

Skispringerin Katharina Althaus hält eine Vierschanzentournee für Frauen auf kleineren Schanzen für wenig attraktiv. Das sagte die Allgäuerin am Dienstag im ZDF.

Bild: Lisa Leutner, dpa (Archiv)

Skispringerin Katharina Althaus hält eine Vierschanzentournee für Frauen auf kleineren Schanzen für wenig attraktiv. Das sagte die Allgäuerin am Dienstag im ZDF.

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Bei einer Tournee der Frauen will Skispringerin Katharina Althaus nicht auf Kleinschanzen ausweichen: "Es wäre sonst keine Vierschanzentournee."
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dpa
04.01.2022 | Stand: 16:15 Uhr

Deutschlands beste Skispringerin, die Allgäuerin Katharina Althaus, hat sich eindeutig dagegen ausgesprochen, eine Vierschanzentournee für Frauen auf anderen Schanzen auszutragen als bei den Männern.

"Wir sind der Meinung, dass wir jahrelang um die Großschanzen gekämpft haben. Das sollte auch bei der Tournee möglich sein. Es macht für mich in diesem Zeitraum wenig Sinn, uns auf eine Kleinschanze zu schicken. Das wäre wenig attraktiv für unseren Sport", sagte Althaus am Dienstag im ZDF. (Lesen Sie auch: DOSB-Präsident Hörmann - "Mit jedem Lockdown wächst der Schaden für den Sport")

Vierschanzentournee für Frauen: "Jahrelang um die Großschanzen gekämpft"

Dieses Jahr hatten die Frauen im slowenischen Ljubno erstmals ein Silvesterturnier bestritten. Schon im nächsten Winter könnte eine Tournee für Frauen eingeführt werden, wie Vierschanzentournee-Präsident Peter Kruijer jüngst sagte.

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Dabei werden aber auch andere Modelle, bei denen die Wettbewerbe beispielsweise auf kleineren Anlagen in Österreich und Slowenien stattfinden, diskutiert. (Lesen Sie auch: Kurioses vom Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf)

Allgäuerin Althaus will auf dieselben Schanzen wie die männlichen Kollegen

Davon hält Althaus nichts. "Wir würden uns natürlich wünschen, an den gleichen Orten den Wettkampf zu haben. Es wäre sonst keine Vierschanzentournee", sagte die 25 Jahre alte Allgäuerin.

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Diese Meinung teilt auch Experte und Ex-Athlet Toni Innauer, der einen Vergleich zum Tennis herstellte. Dort lasse man die Frauen ja auch nicht in Birmingham oder Queens spielen, sondern wie die Männer in Wimbledon.

Lesen Sie alles zur aktuellen Vierschanzentournee 2021/2022 in unserem Newsblog.

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