Risikogebiete in Europa

Frankreich wird Hochinzidenzgebiet - Tirol, Tschechien zurückgestuft

Es gilt als wahrscheinlich, dass die strengen Kontrollen an der Grenze zu Tirol aufgehoben werden, das ab Sonntag nur noch "normales" Risikogebiet ist. Tschechien und die Slowakei bleiben dagegen Hochinzidenzgebiete. Auch Frankreich ist nun Risikogebiet.

Es gilt als wahrscheinlich, dass die strengen Kontrollen an der Grenze zu Tirol aufgehoben werden, das ab Sonntag nur noch "normales" Risikogebiet ist. Tschechien und die Slowakei bleiben dagegen Hochinzidenzgebiete. Auch Frankreich ist nun Risikogebiet.

Bild: Ondøej Hájek, dpa (Symbolbild)

Es gilt als wahrscheinlich, dass die strengen Kontrollen an der Grenze zu Tirol aufgehoben werden, das ab Sonntag nur noch "normales" Risikogebiet ist. Tschechien und die Slowakei bleiben dagegen Hochinzidenzgebiete. Auch Frankreich ist nun Risikogebiet.

Bild: Ondøej Hájek, dpa (Symbolbild)

In Deutschlands Nachbarländern ist die Corona-Lage dramatisch. Für Einreisende aus Frankreich gelten schärfere Regeln. In zwei Ländern gibt es aber Lockerungen.
Es gilt als wahrscheinlich, dass die strengen Kontrollen an der Grenze zu Tirol aufgehoben werden, das ab Sonntag nur noch "normales" Risikogebiet ist. Tschechien und die Slowakei bleiben dagegen Hochinzidenzgebiete. Auch Frankreich ist nun Risikogebiet.
dpa
26.03.2021 | Stand: 16:42 Uhr

Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Frankreich ab Sonntag als Hochinzidenzgebiet mit Testpflicht bei der Einreise ein. Das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien und die Slowakei werden gleichzeitig von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Damit wird ein wesentlicher Teil der Einreisebeschränkungen für diese Länder und Regionen aufgehoben.

Corona-Pandemie: Lage in Frankreich verschlechtert sich kontinuierlich

Die Infektionslage in Frankreich hatte sich in den vergangenen Wochen kontinuierlich verschlechtert. Täglich melden die Behörden etwa30 000 neue Ansteckungen. Die Situation in den Krankenhäusern ist in mehreren Regionen extrem angespannt. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche liegt aktuell bei mehr als 300. Die Einstufung als Hochinzidenzgebiet erfolgt ab einem Inzidenzwert von 200.

Wer aus diesen Gebieten einreist, muss einen negativen Corona-Test bei Einreise dabei haben. Für Pendler treffen die jeweiligen Bundesländer in der Regel spezielle Regelungen. Die Grenzregion Moselle war bereits Anfang März als Virusvariantengebiet eingestuft worden. Dort gibt es damit schon eine Testpflicht bei Einreise. Kontrolliert wird sie wahrscheinlich auch künftig nur stichprobenartig hinter der Grenze im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung. Stationäre Grenzkontrollen sind nicht geplant.

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Lockerere Corona-Regeln an der Grenze zu Tirol

An den Grenzen zu Tirol und Tschechien gibt es dagegen derzeit auf Wunsch der angrenzen Länder Bayern und Sachsen solche Grenzkontrollen. Es gilt als wahrscheinlich, dass sie nun zumindest an der Grenze zu Tirol aufgehoben werden, das ab Sonntag nur noch "normales" Risikogebiet ist. Tschechien und die Slowakei bleiben dagegen Hochinzidenzgebiete.

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Die Einstufung als Gebiete, in denen besonders ansteckende und gefährliche Virusvarianten verbreitet sind, war am 14. Februar erfolgt. Von dort dürfen derzeit nur Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es etwa für Lastwagenfahrer und Grenzpendler mit systemrelevanten Berufen. Sie müssen bei Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen. Alle anderen Einreisenden müssen für 14 Tage in Quarantäne - ohne Möglichkeit zu verkürzen.

Reisende müssen ab Sonntag folgende weitere Änderungen beachten:

  • In Dänemark werden Nordjylland und Midtjylland als Risikogebiete eingestuft.
  • Israel wird vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet zurückgestuft.
  • In Kroatien wird Slawonien als Risikogebiet eingestuft.
  • In Finnland und Norwegen werden jeweils einzelne Regionen von der Risikoliste gestrichen, aber es kommen auch neue hinzu.