Hochwasser in Japan

Nach schweren Regenfällen warn Regierung Japans vor Überschwemmung und Erdrutschen

Vor Kurzem gab es einen veheerenden Erdrutsch in Japan. Nach Starkregen steigt die Gefahr wieder.

Vor Kurzem gab es einen veheerenden Erdrutsch in Japan. Nach Starkregen steigt die Gefahr wieder.

Bild: Kyodo, dpa (Archivbild)

Vor Kurzem gab es einen veheerenden Erdrutsch in Japan. Nach Starkregen steigt die Gefahr wieder.

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Wegen heftiger Regenfälle in Japan werden Zahntausende Bewohner vor Erdrutschen gewarnt. Nach der Schlammlawine vor einem Monat werden immer noch Tote geborgen.
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dpa
12.08.2021 | Stand: 07:20 Uhr

Japan wird erneut von starken Regenfällen heimgesucht. Schwer betroffen ist die südwestliche Hauptinsel Kyushu. Zehntausende von Bewohnern wurden aufgerufen, sich vor der Gefahr durch Erdrutsche in Sicherheit zu bringen.

Die nationale Meteorologische Behörde warnte am Donnerstag vor weiteren starken Niederschlägen in den nächsten Tagen. Kyushu, die drittgrößte der japanischen Hauptinseln, weist ein warmes bis subtropisches Klima auf.

Wetterbehörfe warnt Japaner vor Erdrutschen und Überschwemmungen

Die Wetterbehörde rief die Bewohner weiterer Gebiete auch im Westen, Osten sowie im Nordosten des Inselreiches wegen der Gefahr durch Erdrutsche und Überschwemmung zu erhöhter Vorsicht auf. In Folge der globalen Klimaerwärmung wird Japan zunehmend von heftigen Regenfällen heimgesucht. Dadurch kommt es in dem bergigen Inselreich auch immer häufiger zu Erdrutschen.

Schlammlawine in Japan: Bergung von Toten auch noch nach Wochen

Auch mehr als einen Monat nach einer verheerenden Schlammlawine in Japan geht die Suche nach Opfern weiter. Der Küstenort Atami meldete am Donnerstag ein weiteres Todesopfer. Damit seien 23 Tote geborgen worden. Fünf Menschen würden noch immer vermisst. Die Einsatzkräfte setzten unterdessen die Suche nach den Opfern fort.

Anfang Juli hatten heftige Regenfälle die gewaltige Schlammlawine ausgelöst. Mehr als 130 Häuser wurden beschädigt oder völlig zerstört. Rund 56 000 Kubikmeter Erde, die ein inzwischen liquidiertes Bauunternehmen auf einem örtlichen Berg unter mutmaßlichem Verstoß gegen Vorschriften angehäuft hatte, sollen zu dem Unglück beigetragen haben. Die Erdmassen waren über eine Länge von rund zwei Kilometer abgerutscht.

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