Krawalle in Stuttgart

Nach Krawallen: Videoüberwachung in Stuttgart beschlossen

Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden ab Juni zentrale Plätze in der Innenstadt videoüberwacht. Geplant sei die Beobachtung an den Wochenenden.

Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden ab Juni zentrale Plätze in der Innenstadt videoüberwacht. Geplant sei die Beobachtung an den Wochenenden.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Symbolbild)

Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden ab Juni zentrale Plätze in der Innenstadt videoüberwacht. Geplant sei die Beobachtung an den Wochenenden.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Symbolbild)

Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden ab Juni zentrale Plätze in der Innenstadt videoüberwacht. Wann die Beobachtung geplant ist.
Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden ab Juni zentrale Plätze in der Innenstadt videoüberwacht. Geplant sei die Beobachtung an den Wochenenden.
dpa
29.07.2020 | Stand: 20:01 Uhr

Als Reaktion auf die Krawalle in Stuttgart werden ab Juni künftig an Wochenenden zentrale Plätze der Innenstadt mit einer Videoüberwachung kontrolliert. Das hat der Gemeinderat am Mittwochabend entschieden. "Der Beschluss macht den Weg frei, auf städtischen Flächen rund 30 Kameras zu installieren", teilte die Stadt Stuttgart mit.

Maßnahmen kosten rund eine Million

Geplant sei eine Beobachtung in den Nächten auf Samstag, auf Sonntag und vor Feiertagen jeweils von 20.00 bis 6.00 Uhr. Die Maßnahme soll rund eine Million Euro kosten. Wann die Kameras in Betrieb gehen, ist noch unklar. Ob die Überwachung jeweils fortgesetzt wird, soll der Gemeinderat halbjährlich neu entscheiden.

Nach den Ausschreitungen in der Innenstadt hat die Polizei bislang nach eigenen Angaben rund 50 Tatverdächtige identifiziert. Gegen etwa jeden zweiten wurde Haftbefehl erlassen. Rund 75 Beamte versuchen weiterhin, Verdächtige zu ermitteln, die sich an den Ausschreitungen und Plünderungen in der Nacht zum 21. Juni beteiligt haben.