Ende 2021/Anfang 2022 für WhatsApp und mehr

Neue Emojis für WhatsApp und Co. - Auch ein schwangerer Mann ist dabei

37 neue Emojis wird es bald geben, die in Messaging-Diensten genutzt werden können. Eines davon ist tatsächlich ein Troll.

37 neue Emojis wird es bald geben, die in Messaging-Diensten genutzt werden können. Eines davon ist tatsächlich ein Troll.

Bild: Emojipedia, dpa

37 neue Emojis wird es bald geben, die in Messaging-Diensten genutzt werden können. Eines davon ist tatsächlich ein Troll.

Bild: Emojipedia, dpa

WhatsApp und Co. ohne Emojis? Mittlerweile undenkbar. Nun gibt es 37 neue, die bald die Chats bevölkern werden. Ein Überblick über die Neuerungen.
21.09.2021 | Stand: 13:27 Uhr

37 neue Emojis wird es bald geben, die in Messaging-Diensten genutzt werden können. Doch das ist nicht die einzige Aktualisierung. Insgesamt kommen 838 Zeichen zum Zeichenstandard hinzu. Doch zurück zu den Emojis: Wie das für deren Entwicklung zuständige Unicode-Konsortium mitteilt, handelt es sich dabei sowohl um neue Gesichts- und Gefühlsausdrücke sowie Handgesten von Smileys, als auch um neue Darstellungen rund um Natur, Essen und Trinken oder Aktivitäten.

Und was heißt das konkret? Neu dabei sind etwa ein dahinschmelzender sowie ein salutierender Smiley, aber auch einer, der seine Tränen zurückhält oder den Mund schräg zieht. Dazu kommt etwa eine Hand mit gekreuzten Fingern oder die beliebten Hände, deren Finger ein Herz formen.

Von Troll bis Einmachglas: Das sind die neuen Emojis für Textnachrichten

Aus der Kategorie Nützliches: Ein Rettungsring, ein Autorad, ein Einmachglas, eine Discokugel, eine Kinderrutsche ein Röntgenbild oder ein Personalausweis. Dazu kommen etwa noch eine Koralle - die auf die Auswirkungen des Klimawandels hinweisen soll, wie Emojipedia erklärt -, eine Lotusblüte, Bohnen oder Vogelnester - mit Eiern und ohne Eier. Ach, und ein Troll sowie ein schwangerer Mann fehlen auch nicht.

Neue Emojis: Auch ein schwangerer Mann ist dabei

Ein schwangerer Mann? Grundsätzlich baut das Konsortium Diversität und Inklusion weiter aus. So gibt es beim Händeschütteln-Emoji künftig auch unterschiedliche Hauttöne, genauer gesagt 75 verschiedene. Und neben dem schwangeren Mann gibt es bald auch ein neutrales Emoji, nämlich eine schwangere Person. Die schwangere Frau gibt es übrigens schon seit 2016.

Laut Emojipedia können Menschen jedweden Geschlechts ein Baby bekommen. Die neuen Schwangerschafts-Emojis sollen deshalb auch Trans-Männer, nicht-binäre Menschen, Frauen mit kurzem Haar, etc. zur Darstellung nutzen können. Daneben können die Symbole aber auch für einen anderen Grund stehen, wie das Konsortium betont: Scherzhaft für ein "Food Baby" - also das Gefühl, nach einer übermäßigen Mahlzeit völlig vollgegessen zu sein und dadurch einen aufgeblähten Bauch zu haben.

Ab wann sind die neuen Emojis verfügbar?

Smartphone- und Computernutzer werden die neuen Symbole in der Alltagskommunikation voraussichtlich ab Ende 2021 oder Anfang 2022 einsetzen können. In diesem Zeitraum wird nach Angaben des Blogs Emojipedia die Unterstützung des Unicode 14 in Betriebssystemen wie Microsoft, Apple oder Google erwartet. Wegen der Coronavirus-Krise hatte sich die Erweiterung des Emoji-Katalogs von März auf September 2021 verschoben.

Übrigens: Mehr zur Entstehungsgeschichte der Emojis erfahren Sie hier.

Und: Es gibt sogar einen extra von allgaeuer-zeitung.de kreierten Allgäu-Emoji. Wie es dazu kam, lesen Sie hier.