Corona-Krise 2020

RKI erwartet Impfstoff gegen neues Coronavirus bis Anfang 2021

Das RKI rechnet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen werden.

Das RKI rechnet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen werden.

Bild: Andre Lucas/dpa (Symbolfoto)

Das RKI rechnet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen werden.

Bild: Andre Lucas/dpa (Symbolfoto)

Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet damit, dass es zum Beginn des kommenden Jahres Impfstoffe gegen das neue Coronavirus gibt.

Das RKI rechnet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen werden.
dpa
27.08.2020 | Stand: 17:12 Uhr

"Nach aktuellem Kenntnisstand wird erwartet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen und erste Produktionschargen verteilt und vertrieben werden könnten", heißt es im jüngsten Epidemiologischen Bulletin vom Donnerstag.

Es sei allerdings damit zu rechnen, dass nicht von Anfang an genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen werde. Deshalb solle die Ständige Impfkommission ein Konzept erarbeiten, wie die dann verfügbaren Bestände mit dem bestmöglichen Nutzen eingesetzt werden könnten.

RKI: Priorisierung bei Verteilung von Corona-Impfstoff

Dieses Prinzip heißt Priorisierung. Dabei seien ethische Aspekte für eine gerechte Verteilung von besonderer Bedeutung. Die Priorisierung solle dafür sorgen, bestmöglich zur Vermeidung von schweren Erkrankungen und Todesfällen beizutragen.

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Wie in anderen Ländern weise die aktuelle Entwicklung in Deutschland auf einen erneuten Anstieg von Sars-CoV-2-Infektionen hin, heißt es im Bulletin. Seit Beginn der Epidemie bis Donnerstag hat das RKI 237.936 Corona-Infektionen in Deutschland registriert, darunter 9.285 Todesfälle.