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NS-Entschädigungen

Deutschland verklagt Italien: Eine Frage der Schuld

Deutsche Soldaten richteten in Italien von 1943 bis 1945 entsetzliche Massaker unter der Zivilbevölkerung an. Auch dieser Erinnerungsstein in den Wäldern bei Roccaraso östlich von Rom weist auf eine der Gräueltaten hin.

Deutsche Soldaten richteten in Italien von 1943 bis 1945 entsetzliche Massaker unter der Zivilbevölkerung an. Auch dieser Erinnerungsstein in den Wäldern bei Roccaraso östlich von Rom weist auf eine der Gräueltaten hin.

Bild: Julius Müller-Meiningen

Deutsche Soldaten richteten in Italien von 1943 bis 1945 entsetzliche Massaker unter der Zivilbevölkerung an. Auch dieser Erinnerungsstein in den Wäldern bei Roccaraso östlich von Rom weist auf eine der Gräueltaten hin.

Bild: Julius Müller-Meiningen

Die BRD klagt in Den Haag gegen italienische NS-Entschädigungsforderungen. Es geht um entsetzliche Gräueltaten deutscher Soldaten. Hinterbliebene der Opfer fühlen sich vor den Kopf gestoßen.
06.05.2022 | Stand: 20:00 Uhr

Jedes Jahr am Vorabend des 21. November ziehen die Bewohner von Pietransieri und Roccaraso in einem Fackelzug hinunter in den Limmari-Wald. Der Waldweg führt an dicht nebeneinander gewachsenen Buchen vorbei. Die Dorfbewohner passieren die kleine baufällige Baracke, die ein einfaches Holzschild als „Museum der Erinnerung“ ausweist.

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