Tiktok als "Bedrohung"

Donald Trump stellt "TikTok" 45-Tage-Ultimatum

US-Präsident Donald Trump macht Druck auf den Verkauf der Video-App "TikTok" vom chinesischen Erfinder an ein amerikanisches Unternehmen.

US-Präsident Donald Trump macht Druck auf den Verkauf der Video-App "TikTok" vom chinesischen Erfinder an ein amerikanisches Unternehmen.

Bild: Rishi Deka/dpa

US-Präsident Donald Trump macht Druck auf den Verkauf der Video-App "TikTok" vom chinesischen Erfinder an ein amerikanisches Unternehmen.

Bild: Rishi Deka/dpa

US-Präsident Donald Trump kämpft weiter gegen die beliebte chinesische Video-App TikTok. Per Verfügung will er den Verkauf der App forcieren.
US-Präsident Donald Trump macht Druck auf den Verkauf der Video-App "TikTok" vom chinesischen Erfinder an ein amerikanisches Unternehmen.
dpa
07.08.2020 | Stand: 08:03 Uhr

Mit einer Verfügung, die in 45 Tagen greifen soll, verleiht Trump seiner Drohung Nachdruck, den Verkauf der chinesischen App "TikTok" an ein amerikanisches Unternehmen zu erzwingen. Trump sieht in der App eine "Bedrohung" der nationalen Sicherheit. Die App sammle gewaltige Mengen an Daten ihrer Nutzer und könne es der kommunistischen Partei China ermöglichen, Amerikaner auszuspionieren, erklärte er am Donnerstagabend (Ortszeit).

Donald Trump macht Druck: Übernimmt Microsoft "TikTok"?

Der amerikanische Softwareriese Microsoft hat sich nach dem jüngst massivem politischen Druck aus dem Weißen Haus in Stellung gebracht, das US-Geschäft der Video-App zu übernehmen. Das Unternehmen will bis Mitte September einen Deal mit dem privaten chinesischen Eigentümer Bytedance aushandeln.

Mit der Verfügung scheint Trump den Verkauf erzwingen zu wollen. Sollte ein US-Unternehmen TikToks Geschäft in den Vereinigten Staaten übernehmen, dürfte die App dort weiter eine Zukunft haben. Das Weiße Haus zitierte am Donnerstag Berichte, wonach die App in den USA bereits 175 Millionen mal heruntergeladen worden sei.