Corona-Impfstoff

EMA: Johnson&Johnson beantragt Impfstoff-Zulassung

Nach Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca will nun auch der US-Hersteller Johnson&Johnson seinen Impfstoff zulassen.

Nach Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca will nun auch der US-Hersteller Johnson&Johnson seinen Impfstoff zulassen.

Bild: Felix Kästle, dpa (Symbolbild)

Nach Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca will nun auch der US-Hersteller Johnson&Johnson seinen Impfstoff zulassen.

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Nun hat der nächste Hersteller die Zulassung für seinen Corona-Impfstoff beantragt: Johnson&Johnson aus den USA.
Nach Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca will nun auch der US-Hersteller Johnson&Johnson seinen Impfstoff zulassen.
dpa
16.02.2021 | Stand: 17:50 Uhr

Nun hat auch der US-Hersteller Johnson & Johnson die europäische Zulassung für seinen Corona-Impfstoff beantragt. Dies teilte die EU-Arzneimittelbehörde EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Die Behörde will das Vakzin bis Mitte März begutachten.

Impfstoff von Johnson&Johnson könnte der vierte sein

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte den Schritt des Herstellers. Die EU-Kommission werde eine Zulassung gewähren, sobald die EMA eine positive wissenschaftliche Bewertung abgegeben habe, erklärte von der Leyen.

Es wäre dann der vierte Corona-Impfstoff mit einer bedingten Marktzulassung für die Europäische Union. Genutzt werden können derzeit bereits die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Doch ist der Impfstoff noch überall in der EU knapp.

Beschleunigtes Prüf-Verfahren von neuem Impfstoff

Von Johnson & Johnson hat die EU-Kommission Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt. Die Besonderheit: Voraussichtlich reicht eine Dosis zur Immunisierung. Alle übrigen derzeit genutzten Vakzine müssen zweimal gespritzt werden. (Alle Impfstoffe im Überblick finden Sie hier.)

Die EMA erklärte, man werde das Vakzin der Johnson & Johnson-Tochter Janssen-Cilag International N.V. in einem beschleunigten Verfahren prüfen. Der zuständige Ausschuss könnte seine Bewertung Mitte März abgeben.

Voraussetzung sei, dass die Daten der Firma zur Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität des Impfstoffs umfassend und robust seien. Eine so kurze Prüfung sei nur möglich, weil die EMA bereits einige Daten im sogenannten Rolling-Review-Verfahren vorab begutachtet habe.

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