Nach rassistischem Anschlag mit neun Toten

Gedenkort für Opfer von Hanau in Köln zerstört

Bei einer Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rechtsextremistischen Anschlags am 19.2.2020 in Hanau hält eine Teilnehmerin ein Plakat mit der Aufschrift „Niemals vergessen, Hanau - 19.02.2020“. Nun wurde in Köln ein Gedenkort zerstört.

Bei einer Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rechtsextremistischen Anschlags am 19.2.2020 in Hanau hält eine Teilnehmerin ein Plakat mit der Aufschrift „Niemals vergessen, Hanau - 19.02.2020“. Nun wurde in Köln ein Gedenkort zerstört.

Bild: picture alliance/dpa | Christophe Gateau

Bei einer Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rechtsextremistischen Anschlags am 19.2.2020 in Hanau hält eine Teilnehmerin ein Plakat mit der Aufschrift „Niemals vergessen, Hanau - 19.02.2020“. Nun wurde in Köln ein Gedenkort zerstört.

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Unbekannte haben einen Gedenkort für Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau in Köln zerstört.
Bei einer Demonstration zum Gedenken an die Opfer des rechtsextremistischen Anschlags am 19.2.2020 in Hanau hält eine Teilnehmerin ein Plakat mit der Aufschrift „Niemals vergessen, Hanau - 19.02.2020“. Nun wurde in Köln ein Gedenkort zerstört.
dpa
22.02.2021 | Stand: 05:15 Uhr

Sie hätten Folien mit Namen und Bildern der Opfer abgerissen und in die Böschung am Rhein geworfen. Die Polizei bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Vorfall in Köln-Rodenkirchen, über den zunächst die Kölner Jusos berichtet hatten.

Die Täter hatten den Gedenkort nach Angaben der Jugendorganisation der SPD in der Nacht von Samstag auf Sonntag zerstört. Der Vorfall wurde als Sachbeschädigung angezeigt. Bei den Ermittlungen werde der Staatsschutz hinzugezogen, hieß es.

(Lesen Sie auch: Türkische Gemeinde fordert mehr Unterstützung: Für Betroffene ist Hanau immer und überall)

Am Abend des 19. Februar 2020 hatte der 43-jährige Deutsche Tobias R. neun Menschen an mehreren Orten in der hessischen Stadt Hanau erschossen, bevor er mutmaßlich seine Mutter tötete und anschließend sich selbst. Zuvor hatte er Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

(Lesen Sie auch: Ein Jahr nach dem Anschlag von Hanau: "Warum musste mein Kind sterben?")

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