Nach Plagiatsvorwürfen

Baerbock-Buch wird mit Quellenangaben versehen

Seit Wochen sieht sich Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Vorwürfen wegen ihres Buchs ausgesetzt.

Seit Wochen sieht sich Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Vorwürfen wegen ihres Buchs ausgesetzt.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Archiv)

Seit Wochen sieht sich Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Vorwürfen wegen ihres Buchs ausgesetzt.

Bild: Christoph Soeder, dpa (Archiv)

Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock wird ihr Buch nun mit Quellenangaben versehen.
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dpa
09.07.2021 | Stand: 11:04 Uhr

Die Sprecherin des Ullstein-Verlags, Christine Heinrich, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag einen entsprechenden "Bild"-Bericht. "In Absprache mit der Autorin werden wir in einer möglichen nächsten Auflage sowie zum nächstmöglichen Zeitpunkt im E-Book zusätzliche Quellenangaben im Buch ergänzen", teilte die Sprecherin mit. Dies entspreche grundsätzlich den Standards bei Nachauflagen und erfolge aus Gründen der Transparenz "auch unabhängig von der rechtlich zulässigen Übernahme von Passagen aus Public Domains".

Baerbock wird vorgeworfen, in dem Buch mit dem Titel "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" Textstellen ungekennzeichnet aus anderen Veröffentlichungen übernommen zu haben.

Annalena Baerbock räumt Fehler ein

In der "Süddeutschen Zeitung" hatte sie am Donnerstag Fehler eingeräumt. "Rückblickend wäre es sicherlich besser gewesen, wenn ich doch mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte", sagte sie der Zeitung. Sie habe bewusst auf öffentlich zugängliche Quellen zurückgegriffen, gerade wenn es um Fakten gehe, erklärte sie. "Aber ich nehme die Kritik ernst." (Lesen Sie auch: Plagiatsexperte über Baerbock: "Habe nicht den riesigen Skandal gesehen")