Corona in Deutschland

Spahn: 35.000 Arztpraxen starten mit Corona-Impfung

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, wartet vor seiner Pressekonferenz zum Impfstart in Hausarztpraxen mit einer Maske mit der Aufschrift „Zusammen gegen Corona“.

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, wartet vor seiner Pressekonferenz zum Impfstart in Hausarztpraxen mit einer Maske mit der Aufschrift „Zusammen gegen Corona“.

Bild: Michael Kappeler, dpa

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, wartet vor seiner Pressekonferenz zum Impfstart in Hausarztpraxen mit einer Maske mit der Aufschrift „Zusammen gegen Corona“.

Bild: Michael Kappeler, dpa

Die Corona-Impfungen in Arztpraxen starten. Die Zahl der Dosen ist noch gering. Doch Gesundheitsminister Spahn verspricht Abläufe für deutlich mehr Impfungen.
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dpa
01.04.2021 | Stand: 15:01 Uhr

Die Corona-Impfungen in Arztpraxen sollen nach Ostern beginnen und allmählich hochgefahren werden. "Das wird noch kein großer Schritt sein, aber ein wichtiger", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin. Für die erste Woche haben demnach 35 000 Hausarztpraxen 1,4 Millionen Impfdosen bestellt. Geliefert werden sollen entsprechend der Planungen von Bund und Ländern zunächst 940 000 Dosen. Daneben sollen die Impfzentren der Länder 2,25 Millionen Dosen pro Woche bekommen.

Jens Spahn: Ende April mehr als drei Millionen Corona-Impfdosen

Spahn sagte, mit dem Impfstart in den Praxen würden nun Abläufe etabliert, um die Zahlen in wenigen Wochen deutlich steigern zu können. Ende April seien mehr als drei Millionen Dosen pro Woche für die Praxen vorgesehen. Der Impfstoff gehe vom Bund an den Großhandel und dann über die Apotheken an die Praxen. Begonnen werden solle mit den Hausarztpraxen, dann sollten auch Fachärzte einbezogen werden (Lesen Sie auch: Horst Seehofer will sich nicht Astrazeneca impfen lassen).

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In den ersten beiden Wochen solle in den Praxen ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt werden. Ab der Woche vom 19. April seien Biontech und Astrazeneca vorgesehen, danach Biontech, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Spahn rief Bürger, die schon Termine in Impfzentren haben, dazu auf, diese auch wahrzunehmen.

Andreas Gassen: 35.000 "Impfzentren" sind "kein Aprilscherz"

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte: "Zu den 430 Impfzentren, die wir bisher haben, kommen nach Ostern 35.000 weitere hinzu, und das ist kein Aprilscherz."

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