Elterngeld

Länger Elterngeld bei Frühchen - Bundestag beschließt Reform

Eltern von Frühchen sollen künftig länger Elterngeld bekommen.

Eltern von Frühchen sollen künftig länger Elterngeld bekommen.

Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Hannah Mckay (Symbolfoto)

Eltern von Frühchen sollen künftig länger Elterngeld bekommen.

Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Hannah Mckay (Symbolfoto)

Mütter und Väter von Frühchen sollen künftig länger Elterngeld bekommen.
Eltern von Frühchen sollen künftig länger Elterngeld bekommen.
dpa
29.01.2021 | Stand: 12:15 Uhr

Der Bundestag hat am Freitag eine entsprechende Reform beschlossen. Sie sieht vor, dass für Kinder, die sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt kommen, ein zusätzlicher Monat Elterngeld gezahlt wird. Wird das Kind acht Wochen zu früh geboren, werden zwei zusätzliche Monate gewährt, bei 12 Wochen drei und bei 16 Wochen vier zusätzliche Monate, wie Familienministerin Franziska Giffey (SPD) in ihrer Rede sagte.

(Lesen Sie auch: Corona in zwei Kitas in Kempten - Mindestens sechs Menschen infiziert)

Zusätzlich werden die Möglichkeiten für Teilzeitarbeit während des Elterngeldbezugs ausgeweitet. Die wöchentlich erlaubte Arbeitszeit während des Elterngeldbezuges erhöht sich von 30 auf 32 Stunden und die Vorgaben für den sogenannten Partnerschaftsbonus, wenn beide Elternteile in Teilzeit sind, werden gelockert.

Spitzenverdiener-Ehepaare mit mehr als 300 000 Euro sollen keine Finanzierung mehr bekommen

Zur Finanzierung dieser Änderungen sollen Spitzenverdienerpaare mit mehr als 300 000 Euro Einkommen künftig kein Elterngeld mehr bekommen. Die Grenze lag bisher bei 500 000 Euro. Die Reform muss noch durch den Bundesrat. Geplant ist ein Inkrafttreten im September dieses Jahres.

(Lesen Sie auch: Schwanger im Lockdown - sieben Frauen aus der Region berichten)

Lesen Sie auch
Alles will gut geplant sein: Germaringens Bürgermeister und Vorsitzender des Schulverbands, Helmut Bucher, bespricht mit dem Leiter der Mittelschule Germaringen, Christoph Vogg, die weiteren Baumaßnahmen.
Germaringen

Sanierung der Mittelschule verlängert

Elterngeld zählt zu den wichtigsten staatlichen Familienleistungen. Mehr als sieben Milliarden Euro werden dafür pro Jahr ausgegeben. Die Leistung erhalten Mütter und Väter, wenn sie nach der Geburt des Kindes nicht oder vorerst nur wenig arbeiten. Der Staat unterstützt das mit mindestens 300 Euro und maximal 1800 Euro im Monat - abhängig vom Netto-Verdienst vor der Geburt des Kindes.