Corona-Lage

Das sagt Angela Merkel zur Entwicklung der Corona-Fallzahlen

Kanzlerin Angela Merkel zeigt sich erfreut über die aktuelle Corona-Lage.

Kanzlerin Angela Merkel zeigt sich erfreut über die aktuelle Corona-Lage.

Bild: Kay Nietfeld, dpa (Archivbild)

Kanzlerin Angela Merkel zeigt sich erfreut über die aktuelle Corona-Lage.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich erfreut über die aktuelle Corona-Lage. Die Anstrengungen hätten sich gelohnt. Zugleich warnte die Kanzlerin.
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dpa
10.06.2021 | Stand: 18:06 Uhr

Kanzlerin Angela Merkel hat sich erfreut über die aktuelle Corona-Lage gezeigt. "Die Entwicklung ist extrem erfreulich zurzeit, was die Fallzahlen anbelangt", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin. Die Anstrengungen der vergangenen Monate hätten sich gelohnt. Zugleich warnte die Kanzlerin: "Corona ist damit nicht verschwunden."

Insbesondere die sogenannte Delta-Variante, die zuerst in Indien aufgetreten ist, mache Sorgen. "Wir sind im Grunde in einem Wettlauf mit dem Impfen. Jeder Tag, den wir eine geringe Nachweisbarkeit dieser Variante haben, ist ein guter Tag." Derzeit sei man bei 2,5 Prozent.

Merkel: Lage immer wieder sehr genau beobachten

"Wir haben einen Sommer, der uns viele Möglichkeiten gibt, die wir lange Monate nicht hatten, aber wir sollten nicht sorglos sein, sondern die Lage immer wieder sehr, sehr genau beobachten", betonte die Kanzlerin.

Merkel sagte, bei den zu erwartenden Impfstofflieferungen gebe es für Juli "noch kein ganz klares Bild". Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern sollten zudem darüber beraten, inwiefern die regionalen Impfzentren der Länder in gewissem Umfang weiter erhalten bleiben sollen - auch mit Blick auf mögliche Auffrischungsimpfungen im Herbst.

Konferenz in der zweiten August-Hälfte

In der zweiten August-Hälfte solle es erneut eine Konferenz der Ministerpräsidenten geben. Dann wolle man sich anschauen, wie der Impffortschritt ist und wie verbreitet Mutationen sind. Die Chefs der Staatskanzleien sollten in den kommenden Wochen über Regeln für Groß- und Sportveranstaltungen beraten.

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