US-Wahl 2020: Trump oder Biden?

US-Wahl am Dienstag: Müssen die USA wochenlang auf ein Ergebnis warten?

US-Wahl 2020: Im Wahlkampf-Endspurt am Wochenende legen sich Donald Trump (Foto) und sein Herausforderer Joe Biden von den Demokraten nochmals ins Zeug und absolvieren zahlreiche Auftritte.

US-Wahl 2020: Im Wahlkampf-Endspurt am Wochenende legen sich Donald Trump (Foto) und sein Herausforderer Joe Biden von den Demokraten nochmals ins Zeug und absolvieren zahlreiche Auftritte.

Bild: Alex Brandon, AP, dpa

US-Wahl 2020: Im Wahlkampf-Endspurt am Wochenende legen sich Donald Trump (Foto) und sein Herausforderer Joe Biden von den Demokraten nochmals ins Zeug und absolvieren zahlreiche Auftritte.

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Am Dienstag wählt die USA: Präsident Donald Trump stimmt Anhänger darauf ein, dass sie auf ein Ergebnis der Wahl womöglich lange warten müssen. Was Trump sagt.
US-Wahl 2020: Im Wahlkampf-Endspurt am Wochenende legen sich Donald Trump (Foto) und sein Herausforderer Joe Biden von den Demokraten nochmals ins Zeug und absolvieren zahlreiche Auftritte.
dpa
01.11.2020 | Stand: 08:54 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat seine Anhänger darauf eingestimmt, dass sie möglicherweise mehrere Wochen auf ein Ergebnis der Wahl am kommenden Dienstag warten müssen. "Die ganze Welt und unser Land werden warten und warten und warten, um zu erfahren, wer gewonnen hat, ihr werdet wochenlang warten", sagte Trump am Samstag bei einem Auftritt in Newton im US-Bundesstaat Pennsylvania. "Der 3. November wird kommen und gehen und wir werden es nicht wissen. Und ihr werdet chaotisches Durcheinander in unserem Land haben."

Wahl in den USA 2020: Trump wettert wieder gegen Briefwahl

Trump bezog diese Warnung nicht etwa auf Unruhen in den Straßen, sondern auf die Auszählung von Briefwahlstimmen. Trumps Republikaner hatten gerichtlich die Verlängerung einer Frist bei der Auszählung von Wahlunterlagen in Pennsylvania verhindern wollen, waren mit dem Versuch aber gescheitert. Briefwahlunterlagen mit fristgerechtem Poststempel müssen somit noch gezählt werden, auch wenn sie drei Tage nach dem Wahltermin am 3. November eintreffen. Bei einem knappen Rennen zwischen Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden könnte es auf das Ergebnis in Pennsylvania ankommen - und weder die Republikaner noch die Demokraten können in dem "Swing State" fest mit einer Mehrheit rechnen.

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Trump warf dem Obersten Gericht in Washington vor, mit Blick auf die Briefwahlfrist eine "schreckliche, politische, furchtbare Entscheidung" getroffen zu haben. Er warnte, es könnten "sehr schlimme Dinge" und etwas "Gefährliches" passieren, während Stimmzettel ausgezählt würden. Genauere Erläuterungen dazu und Belege für seine Behauptung blieb Trump schuldig.

Der Präsident macht seit Monaten Stimmung gegen die Briefwahl, die erfahrungsgemäß mehr demokratische Wähler als Anhänger der Republikaner zur Stimmabgabe nutzen. Trump behauptet, es gebe massives Betrugspotenzial bei der Briefwahl. Belege dafür hat er nicht vorgelegt. Zudem pocht er darauf, dass noch in der Wahlnacht feststehen müsse, wer gewonnen habe. Bei den meisten vergangenen Wahlen stellte sich der Sieger tatsächlich noch in der Wahlnacht heraus. Dieses Jahr rechnen Verantwortliche in mehreren Bundesstaaten aber damit, dass es zu Verzögerungen kommen könnte, weil wegen der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen per Briefwahl abstimmen.

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