Neue Corona-Beschlüsse

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband: "2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster"

Am Freitag haben Bund und Länder die 2G-plus-Regel für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen.

Am Freitag haben Bund und Länder die 2G-plus-Regel für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen.

Bild: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Am Freitag haben Bund und Länder die 2G-plus-Regel für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen.

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Bund und Länder haben am Freitag die 2G-plus-Regel für Gaststätten beschlossen. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband ist das ein "Desaster".
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dpa
09.01.2022 | Stand: 10:35 Uhr

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) warnt angesichts der geplanten schärferen Zugangsregeln für die Gastronomie vor weiteren Umsatzeinbußen für die Betriebe. "Die flächendeckende Einführung von 2G-plus-Zugangsregeln ist für viele Betriebe ein Desaster", sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Nachrichtenportal "watson". Schon jetzt hätten die Betriebe gegenüber 2019 mit deutlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. "Jeder zweite Unternehmer bangt um seine Existenz", sagte Hartges.

2G-plus in der Gastronomie beschlossen

Bund und Länder hatten am Freitag unter anderem eine 2G-plus-Regelung für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen. Künftig sollen demnach nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte oder Genesene jeweils mit tagesaktuellem Test Zugang erhalten.

Hartges wies darauf hin, dass derzeit weniger als die Hälfte der Menschen im Land geboostert seien. Außerdem sei mit langen Warteschlangen vor Testzentren zu rechnen, die nur begrenzte Öffnungszeiten hätten. "Das trifft alle Betriebe besonders hart, die von Spontanbesuchen und vielen jüngeren Gästen leben, die oftmals noch nicht geboostert sind."

Wichtig sei es nun, dass Betrieben "ausreichend existenzsichernde Hilfen zur Verfügung gestellt würden", forderte Hartges. Notfalls müsse "nachjustiert werden".

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