Finanzen

Verbraucherpreise auf Rekord-Niveau: Inflationsrate in der Euro-Zone bei 5,0 Prozent

Hohe Inflation in der Eurozone: Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember 2021 um 0,4 Prozent.

Hohe Inflation in der Eurozone: Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember 2021 um 0,4 Prozent.

Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Hohe Inflation in der Eurozone: Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember 2021 um 0,4 Prozent.

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Die höchste Inflationsrate seit der Einführung des Euro: Verbraucher haben Ende 2021 tiefer denn je in den Geldbeutel greifen müssen. Setzt sich das 2022 fort?
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dpa
07.01.2022 | Stand: 12:20 Uhr

Die Inflationsrate im Euroraum ist Ende 2021 auf einen weiteren Rekordwert gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im Dezember um 5,0 Prozent über dem Niveau vom Vorjahr, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte.

Es ist die höchste Inflationsrate seit der Einführung des Euro. Im Vormonat hatte die Teuerungsrate bei 4,9 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,4 Prozent.

Inflation steigt im Euroraum - das sind die Gründe

Getrieben wurde die Teuerung in den Ländern mit der gemeinsamen Währung einmal mehr durch einen extrem starken Anstieg der Preise für Energie, die sich zum Vorjahresmonat um 26 Prozent verteuerte. Lebens- und Genussmittel waren im Dezember 3,2 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Ohne Energie, Lebens- und Genussmittel stieg das Preisniveau im Dezember um 2,6 Prozent. Diese sogenannte Kernrate wird von vielen Ökonomen als verlässliches Maß für den Inflationstrend angesehen.

Hohe Verbraucherpreise Ende 2021 - die Prognose für 2022

Das mittelfristige Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent wird deutlich überschritten. (Lesen Sie auch: Zahlen und Quoten: Beim Eurojackpot geht es heute um rund 24 Millionen Euro)

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Eine Zinserhöhung ist aber weiter nicht in Sicht. Die EZB sieht die Inflation vor allem durch Sonderfaktoren getrieben und rechnet im Verlauf des Jahres mit einem Rückgang der Inflationsrate. (Lesen Sie auch: Neues Jahr, neue Töne: Lindner entdeckt den Kleinverdiener)

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