Keine Vermietung des Skilifts erlaubt

Allgäuer Liftbetreiber scheitert mit Eilantrag auf Öffnung

Rudi Holzberger, Betreiber des Gohrensberg-Skilifts in Buchenberg-Kreuzthal, wollte seinen Schlepplift stundenweise an Familien vermieten. Er stellte deshalb einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Augsburg.

Rudi Holzberger, Betreiber des Gohrensberg-Skilifts in Buchenberg-Kreuzthal, wollte seinen Schlepplift stundenweise an Familien vermieten. Er stellte deshalb einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Augsburg.

Bild: Felix Kästle, dpa

Rudi Holzberger, Betreiber des Gohrensberg-Skilifts in Buchenberg-Kreuzthal, wollte seinen Schlepplift stundenweise an Familien vermieten. Er stellte deshalb einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Augsburg.

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Rudi Holzberger, Betreiber des Gohrensberg-Skilifts, hat in Augsburg beantragt, den Skilift stundenweise vermieten zu dürfen. Das Gericht lehnte den Antrag ab.
Rudi Holzberger, Betreiber des Gohrensberg-Skilifts in Buchenberg-Kreuzthal, wollte seinen Schlepplift stundenweise an Familien vermieten. Er stellte deshalb einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Augsburg.
dpa
05.02.2021 | Stand: 12:51 Uhr

Ein Skiliftbetreiber aus dem Allgäu ist mit seinem Eilantrag auf eine Ausnahmegenehmigung zur stundenweisen Vermietung der Anlage gescheitert. Wie das Verwaltungsgericht Augsburg am Freitag mitteilte, lehnte das Gericht den Antrag ab, weil gewerbliche Freizeitangebote nach der in Bayern geltenden Verordnung zum Infektionsschutz untersagt sind. Darunter falle auch der Schlepplift in Buchenberg-Kreuzthal (Landkreis Oberallgäu).

Gericht lehnt Antrag ab

Die Regeln des Freistaats zum Infektionsschutz seien zudem "rechtlich nicht zu beanstanden", teilte das Gericht mit. Das Verbot gewerblicher Freizeitangebote sei geeignet und erforderlich, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Der Liftbetreiber hatte argumentiert, dass das Infektionsrisiko dort durch die begrenzte Zahl an Nutzern und ein Hygienekonzept nicht erhöht sei.

Nach Auffassung des Gerichts ändert das aber nichts an der Rechtmäßigkeit der Schließung. Würden Sportanlagen geöffnet, böten sie Besuchern einen Anlass zu Ausflügen, im Laufe derer sie in Kontakt mit anderen Menschen kommen könnten. Mit einer Ausnahmegenehmigung würde das Landratsamt zudem einen Präzedenzfall für weitere Lifte schaffen. Der Betreiber kann nun innerhalb von zwei Wochen Beschwerde gegen den Beschluss einlegen.