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Römer-Geschichte

Archäologie am Bodensee: Rätselhafte Römer-Siedlung

Eine Ausstellung im Vorarlberg-Museum in Bregenz geht der Frage nach, wie "Brigantium" einst eintstand.

Eine Ausstellung im Vorarlberg-Museum in Bregenz geht der Frage nach, wie "Brigantium" einst eintstand.

Bild: BDA

Eine Ausstellung im Vorarlberg-Museum in Bregenz geht der Frage nach, wie "Brigantium" einst eintstand.

Bild: BDA

15 vor Christus eroberte Tiberius mit seinen Truppen unsere Region und gründete Kempten und Bregenz. Das Vorarlberg-Museum zeigt, wie bedeutend „Brigantium“ war.
05.06.2021 | Stand: 13:55 Uhr

Wann die Römer von Oberitalien aus über Alpenpässe und durch das Rheintal in unsere Gegend kamen, weiß man. Im Jahr 15 vor der Zeitenwende eroberte der Feldherr und spätere Kaiser Tiberius mit seinem Heer das waldig-sumpfige Gebiet um den Bodensee, das seinerzeit Kelten bewohnten, deren Zahl auf etwa 50 000 bis 100 000 Menschen geschätzt wird. Sogar von einer Seeschlacht auf dem Bodensee ist die Rede. Die Eroberer aus dem Süden gründeten Brigantium, das heutige Bregenz. Von dort aus stießen die römischen Truppen weiter Richtung Osten vor und erbauten ab ungefähr dem Jahr Null an der Iller eine Stadt, die sie Cambodunum nannten und aus der später Kempten wurde. Den genauen Zeitpunkt kennen Geschichtsforscher erst seit ein paar Jahren: Die Kemptener Chef-Archäologin Maike Sieler hat ihn aus der Analyse von Tonscherben herauslesen können, die in der Allgäuer Erde gefunden wurden.

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