Stromausfall

Brand an Mastaufführung führt zu kurzzeitigem Stromausfall in Teilen des Ostallgäus

Bei Löscharbeiten eines Brands an einer Mastaufführung in der Nähe des Umspannwerks Lechbruck (Ostallgäu) kam es zu einem kurzzeitigen Stromausfall. Betroffen waren etwa 200 Haushalte in Teilen von Roßhaupten, Prem und Halblech.

Bei Löscharbeiten eines Brands an einer Mastaufführung in der Nähe des Umspannwerks Lechbruck (Ostallgäu) kam es zu einem kurzzeitigen Stromausfall. Betroffen waren etwa 200 Haushalte in Teilen von Roßhaupten, Prem und Halblech.

Bild: AllgäuNetz

Bei Löscharbeiten eines Brands an einer Mastaufführung in der Nähe des Umspannwerks Lechbruck (Ostallgäu) kam es zu einem kurzzeitigen Stromausfall. Betroffen waren etwa 200 Haushalte in Teilen von Roßhaupten, Prem und Halblech.

Bild: AllgäuNetz

Bei den Löscharbeiten in der Nähe des Umspannwerks Lechbruck kam es zu dem Stromausfall. Betroffen waren etwa 200 Haushalte. Jetzt steht die Brandursache fest.
05.04.2021 | Stand: 13:40 Uhr

Aktualisiert am Sonntag, 5. April - Bei Löscharbeiten eines Brands an einer Mastaufführung in der Nähe des Umspannwerks Lechbruck (Ostallgäu) kam es am Ostersonntag zu einem kurzzeitigen Stromausfall. Betroffen waren etwa 200 Haushalte in Teilen von Roßhaupten, Prem und Halblech.

Gegen 14.45 wurde der Netzleitstelle der AllgäuNetz in Kempten ein Brand in Nähe des Umspannwerks Lechbruck gemeldet. Daraufhin wurde sicherheitshalber die betroffene Leitung durch die Mitarbeiter in der Netzleitstelle abgeschaltet. Nur wenige Minuten später, noch vor Eintreffen des Entstördienstes, meldete sich die Feuerwehr, die ebenfalls alarmiert wurde. In Absprache mit der Netzleitstelle wurde zusätzlich eine über der Leitung verlaufende Hochspannungsleitung abgeschaltet, um die Löscharbeiten nicht zu gefährden. Diese Abschaltung hatte auf die Stromversorgung allerdings keine Auswirkung, da auf eine andere Leitung umgeschaltet werden konnte.

Brand an Mastaufführung: Etwa 200 Haushalte im Ostallgäu kurzzeitig ohne Strom

Während der Löscharbeiten waren ab 14.48 Uhr rund 200 Haushalte in Teilen von Roßhaupten, Prem und Halblech ohne Strom. Bereits gegen 15.22 Uhr wurden große Teile der Haushalte wieder mit Strom versorgt. Durch die andauernden Löscharbeiten waren nach der Zuschaltung noch circa 22 Haushalte in Prem und Umgebung bis 16.48 Uhr ohne Strom. Erst nach Abschluss der Löscharbeiten konnte Prem und Umgebung wieder versorgt werden.

„Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt. Ob es von einem unserer Betriebsmittel ausging, oder die Wiese im Umfeld in Brand geraten ist, kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht eindeutig zugeordnet werden“, erläutert Stefan Nitschke, Sprecher der AllgäuNetz, am Sonntagabend.

Brandursache steht jetzt fest

Am Ostermontag teilte die Polizei die Brandursache dann mit: Wegen eines Kurzschlusses an der Hochspannungsleitung war ein Lichtbogen vom Strommast in das Erdreich eingedrungen und hatte die Wiese in diesem Bereich in Brand gesetzt. Weil die Feuerwehr so schnell vor Ort war, wurde der Flächenbrand schnell gelöscht. Der Schaden beträgt laut Mitarbeiter des AÜW etwa 20.000 Euro. Die Polizei Füssen war mit einer Streife, die freiwillige Feuerwehr mit 30 Mitgliedern vor Ort.

Lesen Sie auch: Stromversorgung: Der Blackout als Horrorszenario

Lesen Sie auch
Bei einem Brand in Weißensberg (Landkreis Lindau) entstand ein Schaden in Höhe von einer Million Euro. Ein Feuerwehrmitglied wurde leicht verletzt.
Obsthof in Weißensberg brennt

Eine Million Euro Schaden bei Brand in Weißensberg - Polizei äußert Vermutung zur Ursache