Corona im Allgäu

Coronavirus-Newsblog: So lief der Gastro-Neustart am Montag - Heftige Kritik an Thüringer Lockerungen

Corona Coronavirus Virus Coronakrise Covid-19 - Restaurants dürfen wieder bis 22 Uhr geöffnet bleiben - hier Laura Detig in der Brauereigaststätte zum Stift in Kempten

Nächste Corona-Lockerungen in Bayern: Seit Montag dürfen Gaststätten wieder in ihren Innenräumen Essen und Trinken servieren. In Kemptens größter Gaststätte, dem "Stift" serviert Laura Detig ihren Gästen frischgezapftes Bier.

Bild: Ralf Lienert

Nächste Corona-Lockerungen in Bayern: Seit Montag dürfen Gaststätten wieder in ihren Innenräumen Essen und Trinken servieren. In Kemptens größter Gaststätte, dem "Stift" serviert Laura Detig ihren Gästen frischgezapftes Bier.

Bild: Ralf Lienert

Das Coronavirus bestimmt seit März das Leben im Allgäu und der Welt. Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Situation.

25.05.2020 | Stand: 22:34 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuelle Entwicklung in der Region und in der Welt. >>

Montag, 25. Mai, 22.30 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Team von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Dienstag wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht.

 

Montag, 25. Mai, 22.05 Uhr: Trotz Grenzschließungen: Allgäuer Helfer ermöglichen Sterbenskrankem Heimreise nach Kroatien

Sein letzter Wunsch: Zuhause in Kroatien sterben. Viele Helfer ermöglichten es einem Allgäuer Hospizgast trotz geschlossener Grenzen in seine Heimat zu kommen. „Es schien zunächst utopisch“, sagt Susanne Hofmann, Leiterin des Allgäu Hospiz. Wie es mit vereinten Kräften doch gelang, lesen Sie in unserer rührenden Geschichte hier.

 

Montag, 25. Mai, 21.50 Uhr: Ramelow verteidigt umstrittene Thüringen-Lockerungen: "Müssen aus dem Krisenstatus raus"

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sein umstrittenes Vorpreschen bei der weiteren Lockerung von Corona-Beschränkungen verteidigt. Aus der geringen Zahl von Infizierten und Neuinfektionen in Thüringen müssten die Konsequenzen gezogen werden, sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. "Wir müssen aus dem Krisenstatus raus." Menschen könnten nicht weiter gezwungen werden, die Aufhebung von Verboten vor Gerichten zu erstreiten - wie zuletzt die Öffnung von Fitnessstudios.

Wer Grundrechte einschränke, müsse das gut begründen können, sagte Ramelow am Montagabend in der ARD. In Thüringen gebe es derzeit nur noch rund 250 Menschen mit einer aktiven Corona-Infektion. Risikogruppen gelte es weiter zu schützen. Die Frage sei jedoch, ob das im jetzigen Modus geschehen müsse.

Nicht infrage stelle er den Infektionsschutz an sich, betonte Ramelow. "Das ist kein Aufruf zur Leichtfertigkeit", sagte er der dpa. Weiterhin gelte, Abstand zu halten und dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo sich Menschen nahe kommen - wie in öffentlichen Verkehrsmitteln. "Ich haben niemanden gesagt: Reißt euch den Mundschutz runter." Denkbar seien Mundschutz-Regelungen, die auf einzelne Bereiche zugeschnitten seien.

 

Montag, 25. Mai, 20.40 Uhr: Allgäuer Lokale auch im Innenbereich geöffnet - Impressionen aus Kempten

Seit Montag dürfen die Allgäuer Gastronomie-Betriebe die Gäste wieder im Inneren bewirten. Unser Fotochef Ralf Lienert war in den Kemptener Restaurants unterwegs und zeigt seine Eindrücke in der Foto-Galerie.

Bilderstrecke

Auf Abstand aufgetischt: So war das Reopening der Kemptener Gaststätten

Trotz des Neustarts gab es bei etlichen Betreibern und ihren Gästen aber gemischte Gefühle. Warum einige Allgäuer Lokale trotz der Lockerungen nicht öffnen und welches beliebte Restaurant für immer schließen musste, lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

 

Montag, 25. Mai, 20.10 Uhr: Corona-Neustart der Deutschen Bahn - das müssen Reisende jetzt wissen

Bahn fahren in der Corona-Krise: Wochenlang ging vor allem im Nahverkehr nur wenig, jetzt rollen auch in unserer Region wieder mehr Züge. Und auch die Verbraucher werden zunehmend vom Reisemut gepackt. Davon will die Deutsche Bahn profitieren, die ihr Angebot deutlich aufstockt. Doch noch ist längst nicht alles wie es war. Was Zug-Reisende jetzt in Sachen Sicherheit, Hygiene, Mundschutz, Abstandsregeln oder Fahrplan wissen müssen, lesen Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 18.30 Uhr: Corona weckt Erinnerungen an Schmugglerpfad in den Allgäuer Bergen

Wer in diesen Tagen irgendwo zwischen dem Allgäu und Österreich an die sogenannten grünen Grenzübergänge kommt, muss wieder umkehren. Zum Beispiel am Söllereck bei Oberstdorf, wo es ins Kleinwalsertal geht. Tatsache ist: Trotz aller Lockerungen ist es nach wie vor nicht erlaubt, ohne „triftigen Grund“ von Deutschland nach Österreich einzureisen. Und das wird vermutlich auch bis Mitte Juni noch so bleiben. 

In den Allgäuer Alpen verlaufen immer schon viele Bergtouren genau auf der Grenze – mal ist man mit einem Fuß in Deutschland und mit dem anderen in Österreich, mal ist es umgekehrt. Doch wie ist das eigentlich in zeiten von geschlossenen Grenzen wegene Corona. Unser Bergexperte Michael Munkler verrät hier, wieso Erinnerungen an alte Schmugglerpfade in den Allgäuer Bergen wachwerden (AZ Plus)

 

Montag, 25. Mai, 16.15 Uhr: Immer stärkere Kritik an Ramelow-Plänen zu Corona-Lockerungen

Der von Thüringen ins Gespräch gebrachte Verzicht auf landesweite Corona-Einschränkungen stößt auf breite Ablehnung. Nach Markus Söder (siehe unten) und weiteren Ministerpräsidenten steht auch Virologe Christian Drosten dem Ansatz, in der Corona-Pandemie künftig mehr auf Eigenverantwortung der Menschen zu setzen, skeptisch gegenüber.

"Die Eigenverantwortung ist ja so das schwedische Modell und wir sehen in diesen Tagen und werden es in den nächsten Monaten noch stärker sehen, dass dort eine sehr hohe Übersterblichkeit entstanden ist", sagte der Charité-Wissenschaftler am Montag im Deutschlandfunk. "Also ich bin mir nicht ganz sicher, ob das alles über Eigenverantwortung laufen kann." Drosten sprach sich für bessere Richtlinien für bestimmte gesellschaftliche Bereiche wie Schulen und Kindergärten aus.

Ramelow hatte angekündigt, künftig auf "lokale Ermächtigungen" sowie die Eigenverantwortung der Menschen zu setzen. Es mache keinen Sinn, dass sieben Tage rund um die Uhr Krisenstäbe arbeiteten, wenn es in der Hälfte der Landkreise seit drei Wochen keine neuen Infektionen gebe, erklärte er. "Wir wollen das Management umstellen." Statt bei den Krisenstäben solle die Verantwortung nun lokal bei den Gesundheitsämtern liegen. Sollten sich neue Infektionsherde bilden, solle lokal reagiert werden.

 

Montag, 25. Mai, 15.40 Uhr: Füssener Museen öffnen wieder

Ab kommenden Samstag öffnen das Museum der Stadt Füssen und die Galerien im Hohen Schloss wieder zu den üblichen Sommeröffnungszeiten dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr und laden zur Besichtigung im Barockkloster St. Mang und im Hohen Schloss ein.

Es geltzen die üblichen Schutzmaßnahmen, dazu gehören der Mund-Nasen-Schutz (bitte mitbringen!) und die Abstandspflicht. Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort.

Die Museen öffnen vorerst nicht für Gruppen und Schulklassen. Bis auf weiteres finden keine Führungen und Publikumsveranstaltungen statt.

 

Montag, 25. Mai, 14.35 Uhr: Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Das schlägt der Bund vor

Nach dem Willen des Bundes sollte der Aufenthalt im öffentlichen Raum ab 6. Juni nur noch dort beschränkt werden, wo es die Infektionszahlen erfordern. Das steht in einer Beschlussvorlage des Kanzleramts.

 

  • Mindestabstand: In der Öffentlichkeit sollte weiterhin der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sollte in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten.
  • Maßnahmen je nach Infektionszahlen: Ab 6. Juni solle der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur noch dort verbildlich eingeschränkt werden, wo die Infektionszahlen dies erfordern.
  • Private Treffen: Maximal 20 Menschen sollen sich treffen dürfen, und das möglichst im Freien. Zu Hause sollten sich nur so viele Menschen versammeln, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden könnten. Maximal sollten es zehn sein. Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden. Der Personenkreis, der etwa mit Kindern in Kontakt komme, sollte wegen der nicht immer umsetzbaren Schutzregeln möglichst klein gehalten werden.

 

 

Montag, 25. Mai, 13.33 Uhr: Debatte über Lockerungen: Merkel rät Ländern zu Mut und Wachsamkeit 

Die Länder sollten bei weiteren Lockerungen der Corona-Regeln nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "mutig und wachsam" vorgehen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, die Kanzlerin sei dafür, dass es zu Abstand, Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln weiterhin "verbindliche Anordnungen geben soll". Sie halte es für falsch, dabei nur auf Gebote zu setzen. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) beriet seinen Angaben zufolge am Montag mit den Chefs der Staatskanzleien der Länder über das weitere Vorgehen.

Laut Seibert war eine ursprünglich für Montag vorgesehene Sitzung des sogenannten Corona-Kabinetts der Bundesregierung abgesagt worden, weil Themen, die dort zur Beratung anstanden, noch nicht entscheidungsreif gewesen seien. Dabei gehe es unter anderem um die Koordinierung im innereuropäischen Reiseverkehr sowie Vorschriften im Personenverkehr. Entschieden werde nun voraussichtlich in der nächsten regulären Kabinettssitzung am Mittwoch.

 

Montag, 25. Mai, 13.04 Uhr: ADAC: Staus an Pfingsten wegen Corona-Lockerungen

Autofahrer in ganz Deutschland müssen sich nach ADAC-Prognosen am langen Pfingstwochenende auf volle Straßen und teils lange Staus einstellen. Wegen der deutschlandweiten Lockerungen der Corona-Reiseeinschränkungen würden sich mutmaßlich viele Menschen für Kurztrips mit dem Auto im Inland entscheiden, teilte der ADAC am Montag mit. Besonders am Freitag, Samstag und Montag seien Verzögerungen deshalb vorprogrammiert. Stauschwerpunkte sind demnach besonders die Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München und Frankfurt, die Fernstraßen zur Nord- und Ostsee und diverse Autobahnen. Weil das sonst an Sonn- und Feiertagen übliche Lkw-Fahrverbot zur Sicherstellung der Versorgung in der Corona-Krise vorerst aufgehoben ist, müssen sich Autofahrer außerdem an allen Reisetagen auf Lastwagenverkehr auf den Straßen einstellen.

An den Grenzen ist aber einem ADAC-Sprecher zufolge kein großer Reisestress zu erwarten. "Wir haben sicher ein intensives Reisewochenende, aber das wird sich alles in erster Linie in Deutschland abspielen." Nur die Grenzen zu den Niederlanden und nach Luxemburg sind derzeit offen und ohne systematische Kontrollen passierbar. Die Einreise nach Frankreich, Österreich und in die Schweiz ist dagegen weiterhin nur mit triftigem Grund erlaubt und wird stichprobenartig kontrolliert. Die Grenzen nach Polen und in die Tschechische Republik bleiben im Regelfall für Autoreisende komplett geschlossen. Eine allgemeine Warnung des Auswärtigen Amtes für touristische Auslandsreisen gilt noch.

Trotz des langen Pfingstwochenendes und des Ferienbeginns in Bayern und Baden-Württemberg sei insgesamt aber davon auszugehen, dass das Stauniveau weit hinter dem der vergangenen Jahre zurückbleiben dürfte, sagte der Sprecher. Verkehrsdaten des Himmelfahrtswochenendes hätten gezeigt, dass die Corona-Pandemie auch an Feiertagen für insgesamt weniger Verkehr sorge. "Da sind die Leute einfach deutlich weniger unterwegs. Das wird auch an Pfingsten so sein."

 

Montag, 25. Mai, 12.11 Uhr: Corona-Krise führt im März zu Tiefstand bei Verkehrstoten

Wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ist die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen im März auf einen Tiefstand seit der Wiedervereinigung gesunken. Bei Unfällen kamen 158 Menschen ums Leben, im März 2019 waren es noch 234 Verkehrstote, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. "Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Monat weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet als im März 2020", hieß es. In der Regel sterben monatlich den Angaben einer Sprecherin zufolge mehr als 200 Verkehrsteilnehmer.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren seit Mitte März deutlich mehr Menschen zu Hause geblieben, was sich auch im Straßenverkehr bemerkbar gemacht hatte. Laut den Statistikern sank die Zahl der Verkehrsunfälle auf 166.000, das waren 23 Prozent weniger als im März 2019. Zudem ist es der niedrigste Wert in einem März seit rund 30 Jahren. Das Bundesamt erfasst erst seit der Wiedervereinigung Monatszahlen in seiner Verkehrsstatistik, somit können für die Jahre davor keine Vergleichswerte gemacht werden. Insgesamt registrierte die Polizei im ersten Quartal 2020 rund 564.000 Verkehrsunfälle, das entspricht einem Rückgang von 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

 

Montag, 25. Mai, 12.00 Uhr: Kreise: Bundesregierung und Lufthansa einigen sich auf Rettungspaket

Die Bundesregierung und das Lufthansa-Management haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur grundsätzlich auf milliardenschwere Staatshilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft geeinigt. Die Lufthansa ist in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten. Seit Wochen laufen Verhandlungen über ein Rettungspaket aus Steuergeldern

 

Montag, 25. Mai, 11.53 Uhr: Söder kritisiert beabsichtigte Lockerungen in Thüringen scharf

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Ankündigung von weitreichenden allgemeinen Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Thüringen als "fatales Signal" bezeichnet. Er bitte die Verantwortlichen in Thüringen darum, die Absicht zu überdenken, sagte Söder am Montag am Rande eines Besuches in einem Kindergarten in Nürnberg. Bayern sei vom Infektionsgeschehen in der Nachbarschaft betroffen, sagte der Ministerpräsident. "Wir in Bayern waren besonders betroffen dadurch, dass wir an einer Grenzsituation zu Österreich waren. Wir haben jetzt die aktuelle Situation, dass wir beispielsweise im Raum Coburg eben von Sonneberg betroffen sind", sagte Söder mit Blick auf den thüringischen Nachbarlandkreis.

Söder kündigte im Zweifel Gegenmaßnahmen an. "Wir werden uns da noch ein Konzept überlegen müssen, wie wir darauf reagieren", sagte er. "Ich möchte nicht, dass Bayern noch mal infiziert wird, durch eine unvorsichtige Politik, die in Thüringen gemacht wird", betonte er.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften zu verzichten. Damit würden Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Anstatt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben. Dafür ist ein Grenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Gespräch.

 

Montag, 25. Mai, 11.12 Uhr: So kann künftig ein Kinobesuch aussehen

Bislang musste man sich über einen Kinobesuch nicht wirklich viele Gedanken machen. Nun aber verändert die Corona-Pandemie auch unsere Zeit im Kino. Bundesweit haben die ersten Lichtspielhäuser schon wieder geöffnet.

 

Montag, 25. Mai, 10.46 Uhr: Altmaier schlägt 25-Milliarden-Programm für Mittelstand vor

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schlägt in der Corona-Krise weitere Hilfen für den Mittelstand im Umfang von mindestens 25 Milliarden Euro vor. Bereits ab Juni sollten Firmen eine Überbrückungshilfe bekommen, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht.

 

Montag, 25. Mai, 9.49 Uhr: Bericht: Bahn-App soll vor vollen Zügen warnen

Die Deutsche Bahn will mithilfe ihrer App in der Corona-Krise vor zu vollen Zügen warnen. Der "Spiegel" berichtete am Montag unter Berufung auf Konzernkreise, der Bahn-Navigator und der Internetauftritt der Bahn seien so umprogrammiert worden, dass Nutzer Züge mit einer Auslastung von 50 Prozent und mehr angezeigt bekämen. Was dadurch verhindert werden soll, lesen Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 9.18 Uhr: Corona-Pause verzögert Tunnel-Freigabe in Bertoldshofen

Durch den coronabedingten Baustopp verzögert sich die Verkehrsfreigabe für den Tunnel in Bertoldshofen. Die Autos rollen wohl erst im Frühjahr 2022 durch das Ostallgäuer Bauwerk. Eigentlich hätte das schon vor dem Winter 2021 der Fall sein sollen. Wie es dazu kam, lesen Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 8.50 Uhr: Nach Corona-Pause: Weitere Lockerungen für Unterkünfte in Kraft

Die Hürden für den Tourismus im Inland werden nach und nach abgebaut. In mehreren Bundesländern können Unterkünfte nun wieder Gäste empfangen - wenn auch mit Einschränkungen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 8.22 Uhr: Griechenland öffnet Gastronomie - Reisen für alle zu Inseln möglich

Athen hat am Montag seinen Tourismus weiter geöffnet: Erstmals seit mehr als zwei Monaten konnten alle Reisende vom Festland zu allen Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres sowohl per Fähre als auch per Flugzeug gelangen. Zudem wurden landesweit die Tavernen, Bars und Cafes wieder geöffnet, wie übereinstimmend griechische Medien berichteten. Athen hatte seit Ende März aus Gründen des Schutzes gegen die Corona-Pandemie nur ständigen Einwohnern der Inseln erlaubt, vom Festland zu den Inseln zu fahren. Die Tavernen, Bars und Cafes könnten nur außer Haus verkaufen.

Auf den griechischen Inseln hat es bislang wenige Corona-Infektionsfälle gegeben. Die Fähren nehmen nur höchstens 50 Prozent der bislang erlaubten Passagierzahl mit. In den Tavernen dürfen nur die Hälfte der vor der Epidemie erlaubten Tische genutzt werden. An einem Tisch dürfen höchstens sechs Menschen sitzen, berichtete das Staatsfernsehen. Dies ordnete der Krisenstab für die Corona-Pandemie an.

Athen hat bereits angekündigt auch den Tourismus aus dem Ausland neu starten zu wollen. Ende Mai werde der griechische Pandemie-Krisenstab die Liste der Länder bekanntgeben, aus denen Touristen nach Griechenland werden reisen können, ohne in eine zweiwöchige Quarantäne gehen zu müssen. Zunächst werde es am 15. Juni Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Ab dem 1. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden.

 

Montag, 25. Mai, 7.16 Uhr: Allgäuer Mütter schlagen Alarm: Situation in Familien wird immer schwieriger

Die Corona-Beschränkungen zerren zunehmend an den Nerven vieler Eltern und ihren Kindern. Vier Allgäuer Frauen schildern, warum sie traurig und wütend sind.

 

Montag, 25. Mai, 7.03 Uhr: Pressestimmen zum Ramelow-Vorstoß: "Fatales Signal" oder "richtiger Schritt"?

Thüringen will wie berichtet als erstes Bundesland in Deutschland die Corona-Beschränkungen aufheben. Ist das der richtige Schritt oder ein fatales Signal? Hier die Pressestimmen zum Ramelow-Vorstoß.

 

Montag, 25. Mai, 6.48 Uhr: Erdbeben-Forscher hoffen auf neue Erkenntnisse durch Corona-Lockdown

Der Corona-Lockdown könnte Erdbeben-Forschern neue Erkenntnisse unter anderem zu sogenannten Mikrobeben bescheren. Denn das durch den Menschen verursachte Rauschen in den gemessenen Signalen war zur Hochzeit der Beschränkungen deutlich reduziert, wie Joachim Ritter vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erklärt. "Die Abnahme der Bodenbewegung war an vielen Stationen deutlich messbar." Die Folge: Dort waren Erdbeben-Signale besser zu erkennen als vor dem Corona-Lockdown.

"Ich hoffe, dass wir an ein paar Messstellen Signale sehen werden, die wir sonst nicht entdeckt hätten", sagt der KIT-Professor. Die Forscher gehen davon aus, dass sie mehr Mikro-Beben aufspüren, die für die Vorhersage größerer Erdbeben von Bedeutung sind. "Normalerweise werden die Signale der kleinen Beben übertönt", so Ritter. Inzwischen rumort es mit der schrittweisen Rückkehr zum normalen Leben auf der Erdoberfläche wieder mehr.

 

Montag, 25. Mai, 6.35 Uhr: Schwäbischer Landräte-Sprecher fordert Finanzhilfen von Bund und Ländern

Einen Appell an den Freistaat richtet Elmar Stegmann (CSU), der neue Sprecher der schwäbischen Landräte: „Er darf die Kommunen in der Corona-Krise nicht im Regen stehen lassen. Das ist eine klare Erwartungshaltung.“ Doch im Hinblick auf finanzielle Hilfen sei der Freistaat „noch zurückhaltend“. Wie Stegmann sich die Unterstützung vorstellt und welche Vorschläge er nicht für sinnvoll hält, lesen Sie hier (AZ Plus).

 

Montag, 25. Mai, 6.10 Uhr: Die Bayern dürfen wieder ins Wirtshaus

Die Bayern können zurück ins Wirtshaus. Ab Montag dürfen Gaststätten zum ersten Mal seit Beginn der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie wieder in ihren Innenräumen Essen und Trinken servieren. Dabei gelten im Grunde dieselben Regeln, wie bei der Öffnung der Biergärten am vergangenen Montag: Also unter anderem eine Maskenpflicht, solange man nicht am Tisch sitzt, der Mindestabstand von 1,50 Metern zu Menschen außerhalb der eigenen Gruppe, die maximal zwei Hausstände umfassen darf, und die Pflicht, pro Gruppe die Personalien einer Person aufzunehmen. Zudem werden Gäste am Tisch platziert.

Für die von der Corona-Krise hart getroffenen Wirte ermöglicht der Schritt eine Ausweitung des Betriebs. Allerdings fällt durch die Abstandsregeln ein großer Teil der Kapazitäten weg. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga ging zuletzt davon aus, dass etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Sitzplätze fehlen. Damit einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen sei eine Herausforderung. Ebenfalls einen Schritt in Richtung Normalität machen am Montag die Kindergärten, in die alle Kinder im letzten Jahr vor dem Grundschuleintritt zurückkehren dürfen. Waldkindergärten können wieder komplett öffnen.

 

Montag, 25. Mai, 6.06 Uhr

Einen guten Morgen wünscht Ihnen das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Auch diese Woche versorgen wir Sie wieder mit aktuellen Informationen rund um das Thema Corona-Entwicklung im Allgäu und darüber hinaus.

 

Sonntag, 24. Mai, 22.00 Uhr: Unsere Tages-Zusammenfassung

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen eine gute Nacht. Wir berichten morgen ab 7 Uhr wieder über die aktuelle Corona-Situation im Allgäu und der Welt. Bleiben Sie gesund!

 

Sonntag, 24. Mai, 20.57 Uhr: FDP-Chef Lindner plädiert für regional unterschiedliche Corona-Regeln 

FDP-Chef Christian Lindner hat sich für ein regional unterschiedliches Vorgehen gegen das Coronavirus ausgesprochen. In einer Region ohne Neuinfektionen müssten andere Regeln gelten als an Orten mit stärkerem Infektionsgeschehen, sagte Lindner am Sonntag. Über die Ausgestaltung der Maßnahmen müsse aber unter Einbeziehung von Experten entschieden und sorgfältig diskutiert werden.

 

Sonntag, 24. Mai, 20.10 Uhr: Frist verlängert: Saisonarbeitskräfte dürfen bis Mitte Juni einreisen 

Ausländische Saisonarbeitskräfte für die Landwirtschaft dürfen noch länger nach Deutschland einreisen als bislang geplant. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) habe sich mit Innenminister Horst Seehofer (CSU) "auf die Fortführung der bestehenden Regelung für die Einreise ausländischer Saisonarbeitskräfte bis zum 15. Juni geeinigt", teilte das Landwirtschaftsministerium in Berlin am Sonntag mit. Das Konzept wäre Ende Mai ausgelaufen.

Die Auflagen für den Gesundheits-, Arbeits- und Infektionsschutz blieben bestehen, ebenso wie das Kontingent von insgesamt 80 000 Arbeitskräften, hieß es weiter. Dieses sei aktuell nicht ausgeschöpft, bislang seien nur 33 000 Saisonarbeiter eingereist.

Mitte Juni soll die Situation "im Lichte des aktuellen Infektionsgeschehens grundsätzlich neu" bewertet werden, hieß es weiter. Die Landwirte bräuchten Planungssicherheit, sagte Klöckner. Seehofer ergänzte laut Mitteilung, die Agrarwirtschaft habe gezeigt, wie man in diesen Zeiten verantwortungsvoll handle. "Verstöße hat es in der Landwirtschaft nicht mehr gegeben als in der Fußballbundesliga auch. Schwarze Schafe dürfen nicht alle anderen, die sich ordentlich verhalten, in Mithaftung nehmen."

Die Bundesregierung hatte Anfang April wegen drohender Engpässe in der Landwirtschaft die Einreise von bis zu 80 000 ausländischen Saisonkräfte in den Monaten April und Mai erlaubt. Zuvor war die Einreise im Zuge der Corona-Pandemie untersagt worden.

 

Sonntag, 24. Mai, 19.03 Uhr: Regionalmarkt in Scheidegg findet trotz Corona statt

Die aktuelle Corona-Lage hat das Scheidegger Tourismusamt nicht abgeschreckt: Zum achten Mal in Folge fand der Regionalmarkt „Gesundes von Berg und See“ im Westallgäu statt. An 23 Ständen konnten die Besucher regionale Produkte kaufen. Lesen Sie hier, wie die Veranstaltung unter EInhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ablief. 

 

Sonntag, 24. Mai, 17.41 Uhr: 60 Teilnehmer demonstrieren in Pfronten

60 Teilnehmer haben am Sonntagvormittag auf dem Leonhardsplatz in Pfronten-Heitlern gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Es war bereits die vierte Demo dieser Art in Pfronten. Nach Angaben der Polizei waren jedoch nur 50 Personen für diese Kundgebung angemeldet. Auf dem großzügig abgesperrten Platz fanden die Demonstranten jedoch problemlos Platz. Die Mindestabstände wurden eingehalten. Die Demo verlief friedlich. Zuschauer gab es keine. Die Polizei musste nicht einschreiten. 

 

Sonntag, 24. Mai, 17.24 Uhr: Bayern entsetzt über Corona-Lockerungen in Thüringen

Mit scharfer Kritik hat Bayerns Staatsregierung auf die Pläne Thüringens zur Aufhebung der dortigen Corona-Beschränkungen reagiert. "Die bayerische Staatsregierung ist entsetzt, dass elementare Schutzmaßnahmen nun aufgegeben werden sollen", sagte Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Die Aufhebung aller Schutzmaßnahmen komme zu früh und sei der aktuellen Situation nicht angemessen. "Damit wird Thüringen zu einem Gefahrenherd für wieder steigende Infektionszahlen in ganz Deutschland", sagte Herrmann. Für Bayern sei dies besonders problematisch, da Thüringen ein Nachbarland ist und dessen "Corona-Hotspot Sonneberg" direkt an Bayern grenze. "Wir müssen uns nun überlegen, wie wir als Nachbar damit umgehen", sagte Herrmann.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften zu verzichten. Damit würden landesweite Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Anstatt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben.

 

Sonntag, 24. Mai, 16.09 Uhr: Papst segnet wieder Pilger auf dem Petersplatz in Rom

Erstmals seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Italien hat der Papst seinen Sonntagssegen wieder vor Pilgern erteilt, die auf dem Petersplatz standen. Der Platz vor dem Petersdom war seit März gesperrt gewesen und erst am Montag wieder geöffnet worden.

Der 83-jährige Franziskus hatte zunächst sein Mittagsgebet in der Bibliothek des Apostolischen Palastes gesprochen. Es wurde unter anderem zu den Menschen draußen übertragen. Danach trat das katholische Kirchenoberhaupt ans Fenster des Palastes und segnete die Gläubigen aus großer Entfernung.

Auf dem Platz waren nur recht wenige Menschen zugelassen. Sie mussten zum Schutz vor Ansteckung mit dem Virus größeren Abstand voneinander halten. In Italien waren am 18. Mai viele Beschränkungen gefallen, die beim Lockdown vom 10. März verhängt worden waren. Auch Gottesdienste sind wieder erlaubt.

 

Sonntag, 24. Mai, 14.45 Uhr: Deutlich weniger Teilnehmer bei Demos gegen Corona-Regeln

In zahlreichen deutschen Städten haben am Wochenende wieder Menschen gegen die in der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen demonstriert. Allerdings kamen meist deutlich weniger Teilnehmer als erwartet. In Berlin waren die Versammlungen verteilt über diverse Orte zumeist kleinteilig - der große Ansturm blieb aus. Erneut gab es auch Gegenprotest. Etwa 1000 Polizisten waren im Einsatz, wie die Polizei in einer Bilanz mitteilte. Sie begleiteten mehr als 40 Kundgebungen. 

Die in München groß angekündigte Demonstration gegen die Corona-Politik fiel buchstäblich ins Wasser. Kurz vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung auf der Münchner Theresienwiese fegte ein Gewittersturm über das Gelände, so dass sich die Veranstalter dazu entschlossen, ihre Protestaktion abzusagen. "Da geht heute nichts mehr", kommentierte ein Polizeisprecher die Lage. Bis zu 1000 Menschen waren in der Landeshauptstadt zu der Demo erwartet worden. Auch in Kempten fiel eine Meditationsdemo ins Wasser. Welche Organisation trotz des Regens auf dem Kemptener Hildegardplatz demonstrierte, lesen Sie hier. 

 

Sonntag, 24. Mai, 13 Uhr: Ferienzeit und Lockerungen: Experten warnen vor zweiter Corona-Welle

Sommer, Sonne, Lockerungen: Ein Tag im Freibad, ein Wochenendausflug ans Meer, vielleicht sogar eine Auslandsreise: Dank fortschreitender Lockerungen könnte all das in diesem Sommer trotz Corona möglich sein. Doch nach wie vor gilt: Jede Lockerung bleibt ein Spiel mit dem Feuer.

Pfingsten steht vor der Tür, die Sommerferien nahen. Restaurants dürfen in Deutschland wieder öffnen, unter bestimmten Bedingungen mancherorts auch Kneipen und Bars. Gerade mit Blick auf die Urlaubszeit hoffen viele Menschen auf größtmögliche Normalität. Doch die Situation könnte wieder kippen, warnen Experten.

 

Sonntag, 24. Mai, 12.15 Uhr: Hilfe in Corona-Zeiten: Der FC Bayern München unterstützt den FC Memmingen mit 20.000 Euro

Großzügige Solidaritäts-Geste des FC Bayern München: Über den Verein "FC Bayern Hilfe" fließen an jeden Verein der Regionalliga Bayern 20.000 Euro - auch an den FC Memmingen. Auch der Bayerische Landessportverband (BLSV) wird mit 100.000 Euro für den Breitensport bedacht. Das Geld stammt im Prinzip von den Bayern-Fans, die auf eine Rückerstattung von gekauften Tickets in der Allianz-Arena verzichtet haben, in der in der Restsaison nur noch "Geisterspiele" ausgetragen werden. Mehr darüber lesen Sie hier

 

Sonntag, 24. Mai, 11.30 Uhr: Corona-Regeln missachtet: Polizeieinsatz in der Augsburger Maxstraße eskaliert

Auf der Augsburger Partymeile kommt es zu Verstößen gegen die Corona-Regeln. Ein Polizeieinsatz vor einer Bar eskaliert, es werden Vorwüfe gegen die Polizei laut. Ging der Einsatz zu weit? Dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Unsere Kollegen sprachen mit der Wirtin und der Polizei. (AZ Plus) 

 

Sonntag, 24. Mai, 10.15 Uhr: Corona-Demos im Ostallgäu: Protest gegen Corona-Maßnahmen in Kaufbeuren und Buchloe

Trotz des Regenwetters haben am Samstag Menschen im Ostallgäu gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. In Kaufbeuren und Buchloe kamen etwa 100 Menschen zusammen. Wie die Demos verliefen.

 

Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr: Super-Stau durch Corona-Lockerungen? Verkehrs-Club warnt

Bus und Bahnen fahren nicht wie gewohnt, viele Menschen haben Angst, sich im öffentlichen Nahverkehr mit Corona zu infizieren. Deshalb könne es durch die Corona-Lockerungen zu einer "Stau-Welle von bisher ungeahntem Ausmaß" kommen, befürchtet der Fahrradclub ADFC. 

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt in einer Pressemeldung: „Die Zeit drängt. Die Menschen entscheiden sich jetzt und in den nächsten Wochen, wie sie in der zweiten Corona-Phase zur Arbeit kommen, zum Friseur oder zur Schule. Wenn jetzt massenhaft ehemalige ÖPNV-Nutzer ins Auto steigen, kommt Deutschland zum Stillstand."

Der ADFC fordert die Kommunen auf, Schnell-Bauprogramme für Radwegenetze und verkehrsberuhigende Maßnahmen zu initiieren.

 

Sonntag, 24. Mai, 07.30 Uhr: Diese Corona-Lockerungen gelten ab Montag

Guten Morgen vom Digitalteam der Allguer Zeitung! Ab Montag wird das Leben im Allgäu für gestresste Eltern, Kinder, Wirte und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen wieder ein Stück leichter. Mit der neuen Lockerungsrunde der wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen dürfen Gaststätten auch wieder ihre Innenbereiche nutzen, Kindergärten werden für die Vorschulkinder geöffnet und Alten- und Pflegeheime können wieder neue Bewohner aufnehmen. Weitere Lockerungsrunden stehen bereits an - ein Überblick.

 

Samstag, 23. Mai, 21 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen eine gute Nacht. Wir berichten morgen ab 7 Uhr wieder über die aktuelle Corona-Situation im Allgäu und der Welt. Bleiben Sie gesund! 

Samstag, 23. Mai, 18.30 Uhr: Demos in Kempten: Die Bilder

Bilderstrecke

Demos in Kempten im Dauerregen

 

Samstag, 23. Mai, 16.45: Allgäuer Gitarristin Yasi Hofer: Corona-Krise "kratzt am Selbstbewusstsein“

Freischaffende Künstler und Musiker trifft die derzeitige Corona-Krise besonders hart. Da geht es der Rock-Gitarristin und Sängerin Yasi Hofer aus Kronburg nicht anders. Im Interview erzählt die 27-Jährige, wie sie mit Konzertabsagen umgeht, wie sie sich finanziell über Wasser hält und warum sie sich für den Tierschutz einsetzt

 

Samstag, 23. Mai, 15.30 Uhr: Regenwetter: Corona-Demos abgesagt

Heute hätte auf dem Kemptener Hildegardplatz eine Meditationsdemo für Grundrechte und gegen die Corona-Regeln stattfinden sollen. Wie die Polizei soeben mitteilte, wurde die genehmigte Protest-Aktion wegen des schlechten Wetters abgesagt

Die in München groß angekündigte Demonstration gegen die Corona-Politik ist ebenfalls buchstäblich ins Wasser gefallen. Kurz vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung auf der Münchner Theresienwiese fegte ein Gewittersturm über das Gelände, so dass sich die Veranstalter notgedrungen dazu entschlossen, ihre Protestaktion gegen Grundrechts-Einschränkungen abzusagen. «Da geht heute nichts mehr», kommentierte ein Polizeisprecher die Lage unter Blitz und Donner.

Bis zu 1.000 Menschen waren in der Landeshauptstadt zu der Demo erwartet worden. Die Versammlung sollte unter dem Motto «Zusammenstehen für Freiheit, Grundrechte und Selbstbestimmung» stehen. Ursprünglich war sie für 10.000 Menschen beantragt worden. Die Organisatoren scheiterten damit jedoch an behördlichen Auflagen und am Freitagabend auch am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.

Auch in Nürnberg konnte von einer nennenswerten Anzahl an Demonstranten nicht die Rede sein. «Tote Hose», kommentierte ein Polizeisprecher am Nachmittag die Lage. Statt der angekündigten 500 Personen seien bei regnerischen Wetter nur einzelne «Versprengte» zu sehen gewesen.

 

Samstag, 23. Mai, 14.30 Uhr: Nach Gottesdienst-Besuch: Mehr als 40 Menschen mit Corona infiziert

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Samstag mit. «Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.» Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, war davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Die Stadt Hanau teilte mit, dass nach Informationen des Main-Kinzig-Kreises sich im Zusammenhang mit dem Gottesdienst «mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Corona-Virus infiziert haben». Deshalb hätten der Landkreis und die Stadt ein für Sonntag geplantes Fastengebet von Muslimen im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion abgesagt. Die Veranstaltung wäre mit Blick auf die Geschehnisse in Frankfurt unverantwortlich.

 

Samstag, 23. Mai, 13.30 Uhr: Maskenpflicht und Mindestabstand: Thüringen will Corona-Beschränkungen beenden

Mundschutz, Mindestabstand und Kontaktbeschränkungen könnten für viele Thüringer bald der Vergangenheit angehören.

Das Land Thüringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden. Damit würden landesweite Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen der Vergangenheit angehören. Was Ministerpräsident Ramelow jetzt plant, lesen Sie hier

 

Samstag, 23. Mai, 12.30 Uhr: Wie Westallgäuer Dorfplätze in Corona-Zeiten zu Sucht-Beratungszimmern werden

Die Corona-Maßnahmen erschweren der Caritas-Suchtberatung im Landkreis Lindau die Arbeit. Denn: Persönliche Kontakte sind in der Suchtberatung durch nichts zu ersetzen. Deshalb hat Klaus Bilgeri eine ungewöhnliche Maßnahme ergriffen: Als er aufgrund der Corona-Beschränkungen keine Gespräche in seinem Büro abhalten konnte, hat er einige Treffen mit Suchtkranken kurzerhand ins Freie verlegt. Wie Corona zu Rückfällen geführt hat und wie der Suchtberater jetzt arbeitet

 

Samstag, 23. Mai, 11.15 Uhr: Sommerferien 2020: Tui will noch im Juni Touristen nach Mallorca fliegen

Wie sieht es mit unserem Sommerurlaub aus? Zumindest der Reisekonzern Tui will bereits in wenigen Wochen wieder Reisen durchführen - unter anderem nach Mallorca. «Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen», sagte Vorstandschef Fritz Joussen der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). Mallorca soll demnach schon bald angesteuert werden. «Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen.» Welche Ziele noch geplant sind, erfahren Sie hier

 

Samstag, 23. Mai, 09.15 Uhr: Verband kämpft gegen Maskenpflicht bei Kassiererinnen

Atemnot, Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute, Hautrötungen und -ausschläge bis hin zu Ekzemen: Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Verkaufstheken zum Beispiel in Metzgereien oder Bäckereien im Allgäu klagen inzwischen über gesundheitliche Probleme durch den Mund-Nasen-Schutz. Sie müssen ihn tragen, obwohl sie durch Plexiglas-Scheiben vom Kunden getrent sind. Verbandsvertreter der Handwerker in Bayern kämpfen jetzt gegen die Maskenpflicht. 

 

Samstag, 23. Mai, 8.15 Uhr: Corona-Demo in München: Nur 1.000 Teilnehmer erlaubt

Am Wochenende wollen in ganz Bayern Menschen bei rund 70 Demonstrationen auf die Straße gehen. Bereits am Freitag gab es weit mehr als ein Dutzend Kundgebungen. Die meisten Proteste richten sich gegen die Corona-Politik und Grundrechts-Einschränkungen.

Einige gehen aber auch gegen Verschwörungstheoretiker oder gegen «rechte Hetze» auf die Straße, und auch das Klima ist nicht ganz vergessen. Auch im Allgäu sind mehrere Kundgebungen geplant (wir berichten natürlich) - die wohl größte Demo soll in München stattfinden. Teilnehmen dürfen dort nur 1.000 Menschen, das hat das Verwaltungsgericht München bestätigt.  

 

Samstag, 23. Mai, 06.45 Uhr: Nach Restaurantbesuch: Offenbar sieben Menschen infiziert - 50 in Quarantäne

"Guten Morgen", wünscht das Digitalteam der Allgäuer Zeitung an diesem Samstag. Auch heute halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise in der Region auf dem Laufenden. Wir starten leider mit einer nicht so guten Nachricht: 

In Niedersachsen gab es kurz nach der Wiedereröffnung der Gastronomie einen Corona-Ausbruch. Offenbar wurden sieben Menschen mit dem Virus infiziert, 50 Personen müssen jetzt in Quarantäne. Die Hintergründe lesen Sie hier

 

Freitag, 22. Mai, 22.03 Uhr: Unsere Tages-Zusammenfassung

Die Redaktion von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Samstag wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht!

 

Freitag, 22. Mai, 20.53 Uhr: Corona und behinderte Menschen: „Abstand einzuhalten, ist unmöglich“

Die Corona-Krise trifft vor allem behinderte Menschen schwer. Was die meisten Bürger in Corona-Zeiten befolgen, ist für geistig behinderte Menschen oft schwer verständlich: Sie ziehen Masken aus, halten Abstand nicht ein, wollen vertraute Gesichter sehen. Corona hat auch bei der Lebenshilfe im Westallgäu viel verändert: Die Werkstätten mussten schließen, viele der behinderten Menschen mussten zuhause bleiben, für diejenigen in den Wohngruppen stand sogar ein Umzug an. Geschäftsführer Frank Reisinger berichtet, wie die Pandemie die Mitarbeiter und die Menschen, die der Verein betreut, getroffen hat.

 

Freitag, 22. Mai, 19.38 Uhr: Studie: Corona-Tote mit mutmaßlich irreversiblen Lungenschäden 

Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten durchwegs "ungewöhnlich schwere, teils mutmaßlich irreversible" Schäden im Lungengewebe festgestellt. Sie seien offensichtlich nicht bei der Beatmung, sondern am ehesten direkt durch das Virus entstanden, teilte die Uniklinik am Freitag mit. Das Ärzteteam sehe die Veränderung als Todesursache an.

Das Team habe 19 Tote obduziert. Die Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 79 Jahren. "Alle Patienten litten an schweren Grunderkrankungen, die jedoch nicht unmittelbar zum Tod führten", sagte Professor Bruno Märkl, Direktor der Pathologie an der Uniklinik. In den übrigen Organen seien keine augenscheinlich schweren Veränderungen nachgewiesen worden.

 

Freitag, 22. Mai, 18.55 Uhr: Alle Kinder dürfen bis 1. Juli zurück in den Kindergarten

Nach monatelanger Corona-Zwangspause sollen in Bayern bis zum 1. Juli wieder alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Dieses Zieldatum nannte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf dem ersten Internet-Parteitag der CSU-Geschichte. Ziel sei der 1. Juli, und zwar in kleineren, festen Betreuungsgruppen.

Bislang hatte es lediglich einen Fahrplan für rund 80 Prozent der Kinder gegeben. Bereits am kommenden Montag (25. Mai) dürfen Vorschulkinder wieder zurück in den Kindergarten, und auch deren Geschwisterkinder. Zudem dürfen dann Großtagespflege-Einrichtungen mit bis zu zehn Kindern wieder öffnen, ebenso Waldkindergärten. Nach den Pfingstferien am 15. Juni dürfen die Kinder zurück in die Kindergärten, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden. Gleiches gilt für jüngere Kinder, die vor dem Übergang in den Kindergarten stehen - sie dürfen dann wieder in die Krippe gehen. Und nach den Worten Söders sollen alle anderen dann Anfang Juli folgen.

 

Freitag, 22. Mai, 18.45 Uhr: Schwimm- und Freibäder dürfen in zweiter Pfingstferienwoche im Freien öffnen

Nach langer Corona-Zwangspause sollen Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien in Bayern in der zweiten Woche der Pfingstferien wieder öffnen dürfen, also ab 8. Juni. Das kündigte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf einem CSU-Internet-Parteitag an. Er nannte dabei auch Freiluftanlagen in Thermalbädern und auch in normalen Schwimmbädern.

 

Freitag,, 22. Mai, 17.38 Uhr: Erstmals zeigt Corona-Impfstoff kleine Erfolge

Erstmals hat sich ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus bei Tests an Menschen zumindest teilweise als wirkungsvoll gezeigt. Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt, hieß es in einer am Freitag im Fachjournal "The Lancet" veröffentlichten Studie des Beijing Institute of Biotechnology. Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

Ad5-nCoV wurde 108 gesunden Freiwilligen im chinesischen Wuhan verabreicht und die Wirkung bis 28 Tage danach ausgewertet. Eine finale Auswertung soll es nach sechs Monaten geben. Eine Doppelblind-Studie mit Kontrollgruppe wurde als Phase 2-Versuch mit dem Wirkstoff ebenfalls in Wuhan bereits gestartet. Momentan sind nach «Lancet»-Angaben mehr als 100 mögliche Wirkstoffe gegen Covid-19 weltweit in der Entwicklung.

 

Freitag, 22. Mai, 16.50 Uhr: Wie ein Kaufbeurer Anbieter mit dem Mangel an Schutzausrüstung umgeht

Kaufbeuren Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel sind in der Corona-Krise immer wieder im Gerede. Mal gibt es Lieferengpässe, dann wieder Preisexplosionen und einen völlig überhitzten internationalen Markt. Wie ist die Situation derzeit? Wir sprachen mit Rudolf Förster, Inhaber des Unternehmens CareMed in Kaufbeuren, das Produkte im Gesundheits-, Lifestyle- und Wellnessbereich vertreibt. Am Bleichanger auf dem Momm-Gelände sind 30 Mitarbeiter beschäftigt. Lesen Sie hier, wie Förster den Mangel erlebt.

 

Freitag, 22. Mai, 16.05 Uhr: Berliner Fernsehturm wieder offen nach Corona-Pause

Nach der zweimonatigen Schließung wegen der Corona-Pandemie haben am Freitag die ersten Besucher die Aussicht vom Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz genossen. "Die Gäste waren äußerst gut auf die Corona-Bedingungen eingestellt", sagte ein Sprecher des Betreibers am Nachmittag. Das Hygienekonzept, das unter anderem das Tragen von Masken auf der Aussichtsplattform vorschreibt, werde vorbildlich umsetzt. Seit Freitag dürfen jeweils 50 Besucher gleichzeitig auf die Plattform oder ins Restaurant.

Ein spontaner Besuch des höchsten Bauwerks in Deutschland ist vorerst nicht möglich: Damit sich keine Schlangen bilden, müssen Besucher vorab online Tickets reservieren, dabei werden Zeiten vergeben. Der Turm war am 3. Oktober 1969 zum 20. Jahrestag der DDR (7. Oktober) eröffnet worden. Er misst 368 Meter bis zur Antennenspitze.

 

Freitag, 22.Mai, 15.13 Uhr: Musikfestpiele Königswinkel in Füssen auf nächstes Jahr verschoben

Aufgrund des Coronavirus sind die Füssener Musikfestspiele Königswinkel auf das Jahr 2021 verschoben. "Grund dafür sind die Einschränkungen für Großveranstaltungen, die das geplante künstlerische Konzept nicht durchführbar machen", teilten die Veranstalter am Freitag mit. Organisator Florian Zwipf spricht von einer nie dagewesenen Herausforderung. "Auch wir wollen natürlich alles tun, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, freuen uns aber jetzt schon wieder auf die Zeit, wenn wir wieder zusammen große Veranstaltungen erleben dürfen!“ Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2021 werden unter anderem die geplante Oper "Tristan und Isolde" und der „Wesendonck“ - Liederabend aufgeführt. "

 

Freitag, 22. Mai, 14.15 Uhr: Scholz plant Familienbonus von 300 Euro pro Kind

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Kaufkraft nach der Corona-Krise einem Bericht zufolge mit einem Familienbonus stärken. Eltern sollten für jedes Kind einmalig 300 Euro bekommen, berichtete der Spiegel heute über Pläne aus dem Finanzministerium. Die Maßnahme könne den Bund zwischen fünf und sechs Milliarden Euro kosten und Teil des für Juni geplanten Konjunkturpakets sein.

Außerdem sollten Gastwirte und Künstler einen Ausgleich für entgangenes Einkommen bekommen - gemessen am Durchschnittsverdienst der vergangenen Jahre. Für Unternehmen plant Scholz laut Spiegel Erleichterungen bei Abschreibungen oder Investitionszulagen. Das Konjunkturpaket werde bis zu 150 Milliarden Euro umfassen.

Das Finanzministerium kommentierte den Bericht zunächst nicht. Am Donnerstag hatte Scholz in einer Videobotschaft pauschal Unterstützung für Familien, Arbeitnehmer und Branchen wie Kultur, Schausteller, Gaststätten, Hotels oder Reisebüros in Aussicht gestellt. Nach Ansicht der NRW-Landesregierung sollten Familien sogar einen Bonus von 600 Euro pro Kind bekommen.#

 

Freitag, 22. Mai, 13.10 Uhr: Oberstdorf will Ausflugstourismus in den Griff bekommen

Die Lockerungen der Corona-Ausgangsbeschränkungen führen in Oberstdorf zu einem regelrechten Ansturm von Tagestouristen. Auch am Vatertag strömten wieder tausende Besucher in die Berge. Die Gemeinde will jetzt mit Schildern und neuen Regeln gegen den Ansturm vorgehen, kündigte Bürgermeister Klaus King jetzt an. „Das hat uns überrollt“, sagte der Rathauschef. Die Oberstdorfer fürchten, dass der Andrang zu neuen Einschränkungen führen könnte. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Freitag, 22. Mai, 12.55 Uhr: Die Akte Ischgl: Wer trägt die Schuld am Corona-Hotspot?

Die Party ist vorerst vorbei: Ischgl wurde zu einem Hotspot der Corona-Pandemie in Europa. Doch wer trägt die Schuld daran? Ein Besuch beim Inhaber des Après-Ski-Lokals "Kitzloch".

 

Freitag, 22. Mai, 12.10 Uhr: Polizeibilanz zum Vatertag im Allgäu: Noch mehr Ausflugsverkehr

Der Run auf die Berge geht weiter: Tausende haben das gute Wetter am Vatertag genutzt, um einen Tagesausflug ins Allgäu zu machen. Wie die Polizei am Mittag mitteilt, hat der Ausflugsverkehr gegenüber den letzten Wochenenden sogar nochmals deutlich zugenommen. Rund um beliebte touristische Hotspots - wie Schwangau und Oberstdorf - sowie an den See- und Wanderparkplätzen in gesamten Allgäu herrschte den ganzen Donnerstag großer Andrang. Die erste Bilanz: Mehr als 960 Kontrollen, dutzende Parkverstöße und 33 Unfälle mit Motorradfahrern und Radfahrern. Die Einsätze im Detail.

 

Freitag, 22. Mai, 11.05 Uhr: 104-jährige Kemptenerin darf nur mit einer Tochter feiern

Ursula Fendt ist einer der ältesten Bürger in Kempten. Sie lebt im Wilhelm-Löhe-Haus und feierte diese Woche ihren 104. Geburtstag. Doch nur eine ihrer Töchter hat sie besucht. Mit dem Besuch der anderen Tochter, die in der Nähe von Frankfurt lebt, hat es nicht geklappt. Das ärgert sie: Denn die Corona-Vorgaben der Staatsregierung, die dadurch auch Senioren schützen will, hätten das zugelassen, glaubt sie. Die Pflegedienstleitung sagt aber: „Nur eine feste, registrierte Person darf kommen."  Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

 

Freitag, 22. Mai, 10 Uhr: Corona-Rettungen: Söder will "nicht einfach Geld verteilen"

Markus Söder hat sich angesichts der Milliarden-Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise erneut für eine Schuldenobergrenze ausgesprochen. Zwar brauche man Entlastungen und Impulse für die Wirtschaft, doch müsse genau festgelegt werden, in welchem Ausmaß sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürften, sagte der CSU-Chef heute im Morgenmagazin des ZDF. "Wir müssen genau überlegen, welche Maßnahmen sind sinnvoll und welche können wir uns leisten. Deswegen braucht es tatsächlich eine Obergrenze."

 

Freitag, 22. Mai, 8.40 Uhr: Spahn will bald präventive Corona-Tests in Pflegeheimen ermöglichen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will bald die Grundlage für mehr Tests auf das Coronavirus in Krankenhäusern und Pflegeheimen schaffen. "Mein Ziel ist es, noch im Mai eine Verordnung vorzulegen, die präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen ermöglicht", sagte der CDU-Politiker. "Wenn Patienten und Bewohner aufgenommen oder verlegt werden, sollten Sars-CoV-19-Tests die Regel sein." Außerdem soll im Fall einer Infektion in einer Einrichtung zudem beim gesamten Personal sowie bei allen Bewohnern und Patienten vorsorglich ein Test gemacht werden. Auch symptomfreie Kontaktpersonen von Infizierten sollten erstmals Anspruch auf Testung haben.

Zudem will der Gesundheitsminister eine "dauerhafte nationale Reserve an medizinischer Schutzausrüstung" aufbauen, die Sicherheit für mehrere Monate gewährleisten kann.

 

Freitag, 22. Mai, 7.45 Uhr: Forderung: Homeoffice bei Steuer besser absetzbar machen

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich fordert mehr Steuervorteile für die Arbeit daheim. "Homeoffice sollen alle steuerlich geltend machen können", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wer seinen Arbeitstag in die eigenen vier Wände verlagert, verbraucht mehr Strom, Wasser, Heizung und produziert mehr Müll." Arbeitnehmer dürften nicht auf den Kosten sitzen bleiben. In der Corona-Krise sind viele Menschen auf die Arbeit zuhause ausgewichen.

Derzeit kann nur derjenige seinen Arbeitsplatz zu Hause steuerlich geltend machen, der dafür über ein eigenes Zimmer verfügt. "Dies geht jedoch an der Realität der meisten Arbeitnehmer vorbei", bemängelte Ullrich, der Mitglied im Wirtschaftsausschuss ist. "Daher fordere ich, 20 Prozent der Wohnfläche als Homeoffice steuerlich absetzbar zu machen. Das bedeutet beispielsweise, dass Mieter 20 Prozent ihrer Warmmiete von der Einkommenssteuer absetzen können."

Rückendeckung für Erleichterungen kam vom Bund der Steuerzahler. "Bislang akzeptiert die Finanzverwaltung nur ein extra Arbeitszimmer", sagte Isabel Klocke, die beim Steuerzahlerbund für Steuerrecht und Steuerpolitik zuständig ist, der dpa. "Steuerzahler, die am Ess- oder Küchentisch arbeiten oder nur über eine Arbeitsecke verfügen, gehen steuerlich meist leer aus. Deshalb sollten Ausgaben für die Homeoffice-Zeit pauschal anerkannt werden."

 

Freitag, 22. Mai, 7.20 Uhr: Experte: Restaurantgäste sollten möglichst draußen sitzen

Möglichst draußen sitzen oder in Restaurants viel lüften: Angesichts bundesweiter Lockerungen der Corona-Regeln für das Gastgewerbe setzen Experten auf Prävention gegen die Übertragung des Virus durch die Luft. Möglichst sollten die Gäste von Restaurants draußen sitzen, sagte Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene an der Universitätsmedizin Rostock, der Deutschen Presse-Agentur. "Da kommt es praktisch nicht zu Infektionen. Das Coronavirus wird ganz maßgeblich über die Luft übertragen." Dagegen schütze draußen der Luftzug.

 

Freitag, 22. Mai, 6.10 Uhr: Premiere für die CSU: Internetparteitag mit Reden von Söder und Kurz

Mit ihrem ersten rein virtuellen Parteitag schlägt die CSU heute ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf. Um 17 Uhr beginnt die Sendung aus einem eigens eingerichteten Studio in der Münchner Parteizentrale - Hauptredner ist CSU-Chef Markus Söder, rund 250 Delegierte werden zudem mit von der Partie sein. Als Gast wird Österreichs Kanzler Sebastian Kurz zugeschaltet. Er war vergangene Woche erst im Kleinwalsertal zu Besuch.

 

Freitag, 22. Mai, 6 Uhr:  Guten Morgen!

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir hoffen, Sie haben gestern einen schönen Vater- und Feiertag verbracht. Egal, ob Sie den Brückentag heute frei haben oder arbeiten müssen: Starten Sie gut in den Tag. Wir informieren Sie auch heute über das Wichtigste zum Coronavirus im Allgäu.

  

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<< Alle Entwicklungen vom 11. bis 19. April lesen Sie hier in Teil 7 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 06. bis 10. April lesen Sie hier, in Teil 6 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

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