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Obstbauern vom Bodensee über Frostschäden

Frostschäden in Obstkulturen am Bodensee: Nochmals drohen kalte Nächte

Obstanlagen Bodensee L1000012

Idylle am Bodensee mit den tief verschneiten Schweizer Bergen im Hintergrund: Doch in den vergangenen Frostnächten hat es in den Obstplantagen Schäden gegeben – je nach Sorte und Lage sehr unterschiedlich hoch.

Bild: Wolfgang Schneider

Idylle am Bodensee mit den tief verschneiten Schweizer Bergen im Hintergrund: Doch in den vergangenen Frostnächten hat es in den Obstplantagen Schäden gegeben – je nach Sorte und Lage sehr unterschiedlich hoch.

Bild: Wolfgang Schneider

Die Anzahl der erfrorenen Blüten ist sehr stark abhängig von Sorte und dem Standort. Die Situation am Bodensee ist heuer aber nicht so schlimm wie noch 2017.
11.04.2021 | Stand: 06:10 Uhr

Bodensee-Obstbauer Dieter Mainberger beugt sich über eine Apfelbaum-Blüte und mustert sie genau. Wenn der winzig kleine Blütenstempel sich braun verfärbt hat, dann hat Väterchen Frost zugeschlagen. „Die Blüte kann dann nicht mehr bestäubt werden“, erläutert der Obstbauer, der zugleich Bauernverbands-Kreisobmann im Bodenseekreis ist. Aus derart geschädigten Blüten wird kein Fruchtansatz erwachsen. Zunächst einmal ist das nicht unbedingt tragisch.

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