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Mobilfunk

Beim Mobilfunk muss Füssen in den sauren Apfel beißen

Neuer Mobilfunkmast in Füssen am Galgenbichl

Um den genauen Standort für den Mobilfunkmast am Galgenbichl haben die Kommunalpolitiker in den Jahren 2015/16 lange gerungen. Jetzt will der Füssener Stadtrat einen weiteren Mast in diesem Bereich vermeiden: Der Netzbetreiber Telefónica soll wie bereits die Telekom den bestehenden Masten nutzen.

Bild: Benedikt Siegert

Um den genauen Standort für den Mobilfunkmast am Galgenbichl haben die Kommunalpolitiker in den Jahren 2015/16 lange gerungen. Jetzt will der Füssener Stadtrat einen weiteren Mast in diesem Bereich vermeiden: Der Netzbetreiber Telefónica soll wie bereits die Telekom den bestehenden Masten nutzen.

Bild: Benedikt Siegert

Die Stadt Füssen hat nach möglichst geeigneten Standorten für neue Masten suchen lassen. Wie am Alatsee ein weißer Fleck verschwinden soll
02.07.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Netzbetreiber wollen in Füssen neue Mobilfunkmasten errichten. Die Stadt Füssen hat die Firma Corwese beauftragt, dafür möglichst geeignete Standorte zu finden. „Wir sind aktiv auf die Suche gegangen, wo die Masten am wenigsten stören würden, wenn wir sie haben müssen“, sagte Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU). Diese Vorschläge wurden vom Kommunalparlament immer mit großer Mehrheit befürwortet, wenngleich sich die Begeisterung in engen Grenzen hielt: Das sei „der saure Apfel, in den wir beißen müssen“, um schlechtere Standorte zu verhindern, sagte Dritter Bürgermeister Wolfgang Bader (Grüne). Man müsse versuchen, „den kleinen Verhandlungsspielraum“, der den Kommunen bei diesem Thema eingeräumt werde, zu nutzen, betonte Ilona Deckwerth (SPD).

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