Kommunalpolitik

CSU Füssen mit neuem Führungspersonal

Der neu formierte Vorstand des CSU-Ortsverbands Füssen – Hopfen am See – Weißensee (von links): Christoph Weisenbach (stellvertretender Vorsitzender), Nicole Eikmeier (stellvertretende Vorsitzende), Anna Venzl (neu: stellvertretende Vorsitzende), Maximilian Eichstetter (Vorsitzender), Jutta Ehlermann (Schriftführerin), Sebastian Schröder (neu: Digitalbeauftragter) und Peter Hartung (Schatzmeister).

Der neu formierte Vorstand des CSU-Ortsverbands Füssen – Hopfen am See – Weißensee (von links): Christoph Weisenbach (stellvertretender Vorsitzender), Nicole Eikmeier (stellvertretende Vorsitzende), Anna Venzl (neu: stellvertretende Vorsitzende), Maximilian Eichstetter (Vorsitzender), Jutta Ehlermann (Schriftführerin), Sebastian Schröder (neu: Digitalbeauftragter) und Peter Hartung (Schatzmeister).

Bild: CSU Füssen

Der neu formierte Vorstand des CSU-Ortsverbands Füssen – Hopfen am See – Weißensee (von links): Christoph Weisenbach (stellvertretender Vorsitzender), Nicole Eikmeier (stellvertretende Vorsitzende), Anna Venzl (neu: stellvertretende Vorsitzende), Maximilian Eichstetter (Vorsitzender), Jutta Ehlermann (Schriftführerin), Sebastian Schröder (neu: Digitalbeauftragter) und Peter Hartung (Schatzmeister).

Bild: CSU Füssen

Dem Füssener CSU-Vorstand gehören nun Anna Venzl und Sebastian Schröder an. Künftig soll bei städtischen Projekten auf Architekturwettbewerbe verzichtet werden.
21.04.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Jünger, digitaler und weiblicher: So präsentiert sich laut einer Pressemitteilung der neue Vorstand der CSU Füssen – Hopfen am See – Weißensee. Bei einer Ortsversammlung, zu der die Presse nicht eingeladen war, wurde Maximilian Eichstetter mit 100 Prozent der Stimmen als Vorsitzender bestätigt, zum Führungsteam gehören nun auch Anna Venzl und Sebastian Schröder. Neben den Neuwahlen ging es vor allem um aktuelle kommunalpolitische Herausforderungen.

Anna Venzl, Unternehmerin aus Füssen, verstärkt das Führungsteam nun als stellvertretende Vorsitzende. Sie folgt Melanie Matl nach. Die junge Mutter habe aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl gestanden, teilt die CSU mit. Matl bleibe aber weiterhin im Hintergrund eine aktive Unterstützung für den Vorstand.

Einen eigenen Digitalbeauftragten

Venzl ist mit den Themen erneuerbare Energien, WLAN-Ausbau und Mobilfunk bestens vertraut und will den Vorstand bei diesen Themen beraten. Auch engagiert sie sich aktiv im Umweltschutz für Füssen. Mit Sebastian Schröder, Panzerschlosser in der Allgäu Kaserne, konnte der Ortsverband einen eigenen Digitalbeauftragten gewinnen.

Wo die Stadt Füssen sparen könnte

Neben den Neuwahlen stand vor allem die aktuelle Lage der Stadt Füssen im Fokus des Treffens. Eine der Hauptaufgaben der kommenden Jahre stelle die Sanierung des Haushalts dar, hieß es. In diesem Zusammenhang müssten 120 Prüfungsbeanstandungen (seit 2012) bearbeitet, 88 Darlehen strukturiert und sich um über 100 Verwahrentgeltkonten gekümmert werden. Alle geplanten Baumaßnahmen seien zudem kritisch zu prüfen. Als Beispiele für Sparmaßnahmen wurden genannt der künftige Wegfall von Architekturwettbewerben, die Reduzierung der Schulsanierung auf das Notwendigste (Verzicht der ursprünglich geplanten Tiefgarage) oder der Wegfall einer Tiefgarage bei der Kita Füssen-West.

Am Ende meist ein Feierabendbier

Seit bald zwei Jahren im Amt versicherte Eichstetter, dass ihm sein Beruf als Bürgermeister dennoch meist Freude bereite. Klar sei aber auch: „Es ist genauso viel Arbeit und Mühe, wie Jahre vorher bereits von allen prognostiziert wurde.“ Auch erwähnte er lobend die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen und dankt für den Zusammenhalt im Stadtrat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass der Zusammenhalt so groß ist wie bei uns“, sagte Eichstetter. In der Sache dürfe und solle es auch mal heiß hergehen, damit man die beste Lösung für die Bürgerinnen und Bürger findet. „Aber am Ende des Abends – meist gegen 21/22 Uhr – stehen wir zusammen und trinken ein Wasser oder Feierabendbier. Das freut mich ganz besonders, denn das trägt zur Gemeinschaft bei“, sagte der Bürgermeister.

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Auch gab er einen Überblick über die Themen, deren Behandlung neben der Konsolidierung des Haushalts im Jahr 2022 im Stadtrat anstehen – etwa neue Baugebiete oder der Startschuss für die Schulsanierung (siehe auch "Füssen: Das sind die Gründe für die hohen Schulden der Stadt"). Zum Abschluss unterstrich Eichstetter, dass der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung in der Stadt wichtig seien, dann könne man viel für Füssen erreichen.„Es gibt weiterhin viel zu tun – pack mer’s“, schloss er.