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Geschichte des Forggensees

Führung über den abgelassenen Forggensee: Eine Wanderung in eine vergangene Welt

Einige Steine und Mauern lassen die ehemaligen Schwangauer Ortsteile Forggen und Deutenhausen erahnen, die vor fast 70 Jahren auf dem Grund des Forggensees verschwunden sind.

Einige Steine und Mauern lassen die ehemaligen Schwangauer Ortsteile Forggen und Deutenhausen erahnen, die vor fast 70 Jahren auf dem Grund des Forggensees verschwunden sind.

Bild: Noa Hüper

Einige Steine und Mauern lassen die ehemaligen Schwangauer Ortsteile Forggen und Deutenhausen erahnen, die vor fast 70 Jahren auf dem Grund des Forggensees verschwunden sind.

Bild: Noa Hüper

Auf dem Grund des Forggensees offenbaren sich Überreste aus einer anderen Zeit. Magnus Peresson führt Besucher zu den gefluteten Dörfern - doch wie lange noch?
28.03.2022 | Stand: 05:45 Uhr

Auf den ersten Blick scheint der matschige, braune Grund des Forggensees karg, gar leblos. Nur hier und da unterbrechen ein paar Wasserläufe die weite Fläche, die an das Wattenmeer der Nordsee erinnert. Doch Magnus Peresson, ein älterer Mann mit Schnauzer, schwarzem Hut und langem, dunklem Mantel, macht schnell klar, hier gibt es einiges zu entdecken. „Eine Wanderung in eine versunkene Welt“, verspricht der Historiker, der für die Tourist Information Schwangau Wanderungen durch den im Winter abgelassenen Forggensee anbietet.