Reithlift am Tegelberg

Reithlift beschneien oder nicht? Füssener Ratsmitglied fordert Einsatz für den Ski-Nachwuchs

Die Beschneiung am Tegelberg war nun auch im Hauptausschuss Füssen ein Thema.

Die Beschneiung am Tegelberg war nun auch im Hauptausschuss Füssen ein Thema.

Bild: Benedikt Siegert

Die Beschneiung am Tegelberg war nun auch im Hauptausschuss Füssen ein Thema.

Bild: Benedikt Siegert

Drei Vereine haben einen Brandbrief an die Tegelbergbahn gerichtet, weil die den Reithlift nicht beschneien will. Niko Schulte fordert Hilfe von der Stadt.
24.11.2022 | Stand: 17:15 Uhr

Dass die Tegelbergbahn den Reithlift nicht beschneien will, treibt nicht nur die Verantwortlichen beim TSV Schwangau, SC Halblech und SC Füssen auf die Barrikaden. Im Füssener Hauptausschuss forderte Niko Schulte (Füssen Land), dass die Stadt auf die Bergbahn einwirken solle, um eine Beschneiung zu ermöglichen. Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) verwies auf ein anstehendes Gespräch zwischen Vertretern der Vereine und der Bergbahn.

Drei Vereine haben sich mit Brandbrief an Tegelbergbahn gewandt

Wie berichtet, hatten die drei Vereine in einem Brandbrief eine weitere Beschneiung des Reithlifts gefordert, der wichtig für den Skisport in der Region sei. „Der Reithlift ist eine Trainings- und Wettkampfstätte, hauptsächlich für die angrenzenden Vereine“, heißt es in dem Schreiben. Zusammen komme man auf etwa 165 aktive Schüler und Jugendliche. Außerdem würden viele weitere Vereine aus dem Ostallgäu die „guten Trainings- und Rennmöglichkeiten mit kurzen Anfahrtswegen“ nutzen.

Ohne Beschneiung und damit ohne Reithlift „verlieren wir den Skinachwuchs und damit auch den alpinen Skisport im Ostallgäu“.

Hauptausschuss Füssen: Schulte spricht von Bedeutung für die Nachwuchsarbeit

Auch Schulte verwies auf die Bedeutung des Liftes für die Nachwuchsarbeit und wünschte sich von der Stadt, dass diese auf die Bergbahn entsprechend einwirken wolle. „Wir haben kein Mitspracherecht“, sagte Eichstetter. Doch habe man Gespräche zwischen Vertretern der Vereine und der Bergbahn für kommende Woche vereinbart.

Möglicherweise könne durch eine Beteiligung der Vereine an den Beschneiungskosten eine positive Wendung in diesem Fall erreicht werden. Wobei man die Energiethematik aber nicht außer Acht lassen dürfe.