Einsatz der Bergwacht

Wanderer mit blutender Wunde am Tegelberg: Bergwacht rückt aus

Für ihren Einsatz am Tegelberg benötigte die Bergwacht Füssen die Unterstützung eines Rettungshubschraubers aus Reutte.

Für ihren Einsatz am Tegelberg benötigte die Bergwacht Füssen die Unterstützung eines Rettungshubschraubers aus Reutte.

Bild: Jörg Häusler

Für ihren Einsatz am Tegelberg benötigte die Bergwacht Füssen die Unterstützung eines Rettungshubschraubers aus Reutte.

Bild: Jörg Häusler

Die Bergwacht Füssen ist zu einem Einsatz am Tegelberg ausgerückt. Warum ein Rettungshubschrauber benötigt wurde.
Für ihren Einsatz am Tegelberg benötigte die Bergwacht Füssen die Unterstützung eines Rettungshubschraubers aus Reutte.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
14.10.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Wegen einer stark blutenden Wunde am Schienbein eines Wanderers ist die Bergwacht Füssen am Dienstag zum Gratweg am Tegelberg gerufen worden. Nach der Alarmierung durch die Leitstelle Kempten hatte der Einsatzleiter zwei Bergretter mit medizinischer Ausrüstung für die Erstversorgung auf den Weg in Richtung Hohenschwangau geschickt. Von dort ging es in Richtung Jugend und zu Fuß über den Gratweg zur Einsatzstelle. Zwei weitere Einsatzkräfte rückten mit der Gebirgstrage nach. Allerdings befand sich die Unfallstelle nicht – wie aufgrund der gemeldeten GPS-Daten zunächst gedacht – unmittelbar nach der Marienbrücke befindet, sondern auf 1500 Metern am sogenannten Neideck. Als das klar war, wurde der Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte gerufen. Der Abtransport über das nasse und glatte Gelände ins Tal mittels Gebirgstrage wäre laut Bergwacht zu riskant gewesen.
(>>Lesen Sie auch: Zu einem kuriosen Einsatz rückte kürzlich die Bergwacht im Berchtesgadener Land aus. Dort war eine Familie mit dem Auto auf eine Alm gefahren.<<)

Wanderer sind gut ausgerüstet, aber unsicher im alpinen Gelände

Die drei weiteren Gruppenmitglieder machten sich unter Begleitung auf den Weg zu einem sehr zeitaufwendigen Abstieg ins Tal. Gut ausgerüstet, aber unsicher im alpinen Gelände, kamen die britischen Wanderer erschöpft beim Bergrettungsfahrzeug an.