Großbaustelle

Weg frei für neuen Feneberg-Markt in Pfronten

Auf dem Gelände westlich der VR Bank an der Allgäuer Straße wird derzeit die Grube für die Tiefgarage des künftigen Feneberg-Marktes ausgehoben. Der Umbau des eigentlichen Bankgebäudes (Mitte) steht dann voraussichtlich im kommenden Jahr auf dem Programm. Das vordere kleinere Gebäudeteil wird dann für einen dreigeschossigen Trakt weichen, in dem unter anderem Wohnraum entsteht. Links in gelb: das ehemalige Postamt.

Auf dem Gelände westlich der VR Bank an der Allgäuer Straße wird derzeit die Grube für die Tiefgarage des künftigen Feneberg-Marktes ausgehoben. Der Umbau des eigentlichen Bankgebäudes (Mitte) steht dann voraussichtlich im kommenden Jahr auf dem Programm. Das vordere kleinere Gebäudeteil wird dann für einen dreigeschossigen Trakt weichen, in dem unter anderem Wohnraum entsteht. Links in gelb: das ehemalige Postamt.

Bild: VR-Bank

Auf dem Gelände westlich der VR Bank an der Allgäuer Straße wird derzeit die Grube für die Tiefgarage des künftigen Feneberg-Marktes ausgehoben. Der Umbau des eigentlichen Bankgebäudes (Mitte) steht dann voraussichtlich im kommenden Jahr auf dem Programm. Das vordere kleinere Gebäudeteil wird dann für einen dreigeschossigen Trakt weichen, in dem unter anderem Wohnraum entsteht. Links in gelb: das ehemalige Postamt.

Bild: VR-Bank

Mit dem Abriss eines Lagers und eines Mietshauses sowie dem Ausbau von Öltanks hat die VR Bank die Arbeiten begonnen. Der Umbau des Bankgebäudes folgt später.
01.04.2022 | Stand: 12:20 Uhr

Eine große freie Fläche tut sich seit Kurzem im Zentrum Pfrontens auf: Indem sie ihr früher von den Selbstvermarktern der Initiative PfAD genutzte Lagerhaus und ein Wohnhaus abriss, sowie mehrere Öltanks ausgrub und abfahren ließ, hat die VR Bank Augsburg-Ostallgäu Platz für den geplanten neuen Feneberg-Markt geschaffen. Mittlerweile wird bereits die Grube für die künftige Tiefgarage ausgehoben. Bis zum Jahresende soll das Gebäude so weit stehen, dass es der Firma Feneberg für den Innenausbau übergeben werden kann, sagt Bereichsleiter Roland Hainke, der die Bauprojekte der VR Bank koordiniert. Man habe großes Interesse daran, dass es rasch weitergeht. Um einen möglichen Eröffnungstermin anzugeben, ist es allerdings noch zu früh. Zudem können die Bauherren nur hoffen, nicht von den derzeitigen Engpässen bei Baufirmen und Baumaterial ausgebremst zu werden.

Bankumbau folgt 2023

Während sie mit dem Bau des neuen Lebensmittelmarktes also vorankommt, muss die Genossenschaftsbank mit dem Umbau ihres eigenen Gebäudes noch ein wenig warten. Es habe sich herausgestellt, dass die Planung, die einen dreigeschossigen Anbau ans jetzige Hauptgebäude vorsieht, nur mit einer Änderung des Bebauungsplans zu verwirklichen ist, sagt Hainke. Das Verfahren dafür dauere voraussichtlich bis zum Herbst. Im kommenden Jahr könnte dann der Umbau des Bankgebäudes angegangen werden, bei dem im Bestandsgebäude und im Neubau 13 oder 14 neue Mietwohnungen geschaffen werden sollen.

Für alle Mieter Lösungen gefunden

Für alle Mieter im bisherigen bankeigenen Mehrfamilienhaus habe man Lösungen gefunden, betont Hainke zur Kritik am Abriss des Gebäudes, das neun günstige Mietwohnungen enthalten hatte. Unter anderem habe die Gemeinde eine Wohnung in der ehemaligen Spielstube in der Weglänge zur Verfügung gestellt und die Bank selbst eine im ehemaligen Postamt, dessen Kauf durch die VR Bank gerade abgewickelt wird. Das markante gelbe Gebäude, dessen Erhalt der Gemeinderat zu einer Bedingung für die Planung gemacht hatte, werde man unter anderem als Ausweichquartier für die Bankfiliale während des Umbaus nutzen. Möglicherweise werde anschließend das Erdgeschoss, das bis vor Kurzem das Bistro „Alte Post“ beherbergt hatte, wieder für eine gastronomische Nutzung verpachten. Die Bankfiliale selbst soll nach dem Umbau in ihrem bisherigen Umfang weiterbetrieben werden. Nach den Umstrukturierungen durch mehrere Fusionen, zuletzt der Genossenschaftsbanken aus Augsburg und dem Ostallgäu, sind dort noch rund zehn Arbeitsplätze vorhanden, die es auch künftig geben soll. Immerhin ist die VR Bank neben der Sparkasse das letzte Geldinstitut, das mit einer Filiale in Pfronten vertreten ist. „Wir wollen Pfronten als strategischen Standort behalten“, betont Hainke. Es gebe schließlich viele Kunden, die das persönliche Gespräch mit ihrem Bankmitarbeiter zu schätzen wüssten.