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Alpwirtschaft

Haben Kühe die vielen Touristen im Allgäu satt?

Bitte Abstand halten – nicht nur in Corona-Zeiten: Mit Hinweisschildern wenden sich die Alpwirtschaftler vor allem an die Hundehalter.

Bitte Abstand halten – nicht nur in Corona-Zeiten: Mit Hinweisschildern wenden sich die Alpwirtschaftler vor allem an die Hundehalter.

Bild: Matthias Becker

Bitte Abstand halten – nicht nur in Corona-Zeiten: Mit Hinweisschildern wenden sich die Alpwirtschaftler vor allem an die Hundehalter.

Bild: Matthias Becker

Immer mehr Wanderer und Radfahrer laufen quer durch Weidegebiete. Das stresst vor allem Mutterkühe. Dann kann es zu Attacken kommen. So wie am Vilsalpsee.
16.06.2020 | Stand: 06:00 Uhr

Eigentlich sitzen sie oder stehen sie auf der Weide, fressen Gras oder käuen wieder: Rinder gelten als friedliche Zeitgenossen. Doch es gibt immer wieder Ausnahmen wie am vergangenen Freitag auf einer Weide am idyllisch gelegenen Vilsalpsee im Tannheimer Tal (Tirol): Am Nachmittag attackierte eine Mutterkuh eine 37-jährige Frau aus Nürnberg. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde per Hubschrauber ins Immenstädter Krankenhaus gebracht. Die Mutterkuh hatte sich aus der Herde gelöst und die Wanderin zu Boden gestoßen. Wenig später querten zwei Familien aus Deutschland das Weidegebiet, als mehrere Kühe auf sie zuliefen. Ein 48-Jähriger und ein vier Jahre altes Mädchen wurden niedergestoßen und verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

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