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Trotz Rassismus-Vorwürfen

"Hotel Mohren" Oberstdorf und "Mohrenwirt" Kranzegg: Warum sie ihre Namen nicht ändern

Der Mohrenwirt in Kranzegg. Das Gasthaus trägt seit 1907 seinen Namen. Das soll auch so bleiben, sagt "Mohrenwirt" Anton Rothärmel.

Der Mohrenwirt in Kranzegg. Das Gasthaus trägt seit 1907 seinen Namen. Das soll auch so bleiben, sagt "Mohrenwirt" Anton Rothärmel.

Bild: Daniel Kopatsch

Der Mohrenwirt in Kranzegg. Das Gasthaus trägt seit 1907 seinen Namen. Das soll auch so bleiben, sagt "Mohrenwirt" Anton Rothärmel.

Bild: Daniel Kopatsch

Das „Hotel Mohren“ in Oberstdorf und der „Mohrenwirt“ in Kranzegg werden wegen ihrer Namen kritisiert. Doch sie haben Gründe gegen eine Umbenennung.

21.08.2020 | Stand: 17:27 Uhr

Das Augsburger Nobel-Hotel „Drei Mohren“ zieht Konsequenzen: Die Geschäftsführung will sich nicht weiter in die rassistische Ecke drängen lassen und benennt das Haus Ende des Jahres um in „Maximilian’s Hotel“. Wie aber steht es um das Vier-Sterne-Hotel Mohren in Oberstdorf oder auch um den Mohrenwirt in Kranzegg? Auch da gab es bereits „vereinzelt kritische Stimmen“, die ein Umbenennen forderten, bestätigen die Verantwortlichen. „Wir beabsichtigen aber nicht, den Namen zu ändern“, sagen sowohl die Mohren-Geschäftsführer Jürnjakob Reisigl und André Brandt als auch „Mohrenwirt“ Anton Rothärmel.

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