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Fachklinik für Suchtkranke

Klinik Hirtenstein: Wenn Vertrauen und Mut zurückkehren

Klinik Hirtenstein

Therapeutin Heidi Rimmel streift mit ihren Schützlingen durch die Bolsterlanger Natur. Von links Shetland-Pony „Sissi“, Arno, Haflinger „Silas“, Björn, Welsh-Pony „Lukas“ und Lars. Die tiergestützte Therapie in der Fachklinik Hirtenstein gibt es seit Mitte Mai.

Bild: Werner Kempf

Therapeutin Heidi Rimmel streift mit ihren Schützlingen durch die Bolsterlanger Natur. Von links Shetland-Pony „Sissi“, Arno, Haflinger „Silas“, Björn, Welsh-Pony „Lukas“ und Lars. Die tiergestützte Therapie in der Fachklinik Hirtenstein gibt es seit Mitte Mai.

Bild: Werner Kempf

In der Fachklinik bei Bolsterlang gibt es seit Mai tiergestützte Therapie für Suchtkranke. Wie wichtig die Arbeit mit den Pferden für die Patienten ist.
27.06.2021 | Stand: 20:37 Uhr

Björn ist schon oft enttäuscht worden. „Ich habe das Vertrauen in viele Menschen verloren“, sagt der 35-Jährige, während er mit einer Bürste durch die Mähne von Haflinger „Silas“ fährt. „Bei der Arbeit mit den Pferden bekomme ich wieder Selbstvertrauen“, berichtet Lars (56). Und Arno (46) hat wieder gelernt, „auf andere zuzugehen und Nähe zuzulassen“. Die drei sind Patienten der Fachklinik Hirtenstein für Suchtkranke. Sie gehören zu den rund 1,7 Millionen Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren, die hierzulande alkoholabhängig sind. Das Trio nimmt an der tiergestützten Therapie teil, die seit Mitte Mai von Therapeutin Heidi Rimmel in Hirtenstein angeboten wird. Die gelernte Krankenschwester besitzt einen kleinen Pferdestall oberhalb der Klinik und hat sich zum pferdegestützten Coach ausbilden lassen.

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