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Rollski-Triple in Oberstdorf: Eine Premiere, die Lust macht

Rollski Triple_Aapo Laiho

45 Athleten gingen bei der Premiere des Rollski-Triples in Oberstdorf beim Massenstart über 30 Kilometer auf die Strecke.

Bild: Aapo Laiho

45 Athleten gingen bei der Premiere des Rollski-Triples in Oberstdorf beim Massenstart über 30 Kilometer auf die Strecke.

Bild: Aapo Laiho

Beim ersten „Rollski-Triple“ in Oberstdorf gehen fast 50 Athleten beim Massenstart auf die Strecke. Top-Weltcup-Athleten messen sich mit Breitensportlern.
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Von Elke Wiartalla
15.09.2021 | Stand: 05:25 Uhr

Auch wenn es statt der geplanten drei Rennen nur zwei Läufe gab, verbuchen die Veranstalter die Premiere im Oberstdorfer „Rollski-Triple“ als klaren Erfolg. Fast 50 Läuferinnen und Läufer waren gemeldet für den Massenstart in klassischer Technik, ein paar weniger nahmen am zweiten Tag auch die Herausforderung des Berglaufs an. Nach der Nordischen Ski-WM und den Pandemie-Einschränkungen wieder Leben in das Nordic Center bringen, das war der Hintergedanke für die Veranstaltung. Die Gesamtsiege gingen an DSV-Kadersportler, aber ein Großteil der Teilnehmer kam aus dem Breitensport.

Rollski-Triple: Auftakt mit 30 Kilometer Massenstart

Am ersten Wettkampftag bildete das 30-Kilometer-Massenstartrennen in klassischer Technik den Auftakt zur Premiere des „Rollski-Triple“. 45 Läuferinnen und Läufer gingen auf die Skirollerstrecke. Bei den Herren gewann Josef Fäßler (SC Oberstaufen) vor dem österreichischen Skimarathonläufer Felix Kappelsberger und Kilian Koller (TSV Buchenberg).

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Bei den Damen lieferten sich Weltcup-Starterin Sofie Krehl (SC Oberstdorf) und die Wahlallgäuerin Pia Fink (SV Bremelau) einen harten Kampf bis zur Ziellinie, den Lokalmatadorin Krehl schließlich knapp für sich entscheiden konnte. Mit knapp 20 Sekunden Rückstand erreichte Sprint-Spezialistin Coletta Rydzek (SC Oberstdorf) das Ziel auf Rang drei. Insgesamt 13 Nachwuchsathleten stellten sich der Konkurrenz auf kürzeren Distanzen. Die Siegerinnen und Sieger hießen Johanna Grath, Patrick Steurer und Etienne Fischer.

Knappes Finish beim Bergrennen

Tags darauf absolvierte ein Teil des Starterfeldes noch ein kurzes Bergrennen über 4,1 Kilometer und etwas mehr als 200 Höhenmeter. Die Strecke führte vom WM-Stadion zur Skiflugschanze und von dort auf einem steilen Schlussabschnitt bis oberhalb von Schwand. Gestartet wurde auf Grundlage der Ergebnisse des Massenstarts beziehungsweise in einer Welle nach drei Minuten. Mit Tagesbestzeit triumphierte Korbinian Heiland.

Auf den Plätzen zwei und drei folgten Josef Fäßler (SC Oberstaufen) und Thomas Spötzl (SC Oberstdorf). Bei den Damen war Amelie Hofmann (SC Oberstaufen) die Schnellste am Berg. Anna Thaurer (WSV Aschau) und Sofie Feldmeier belegten Platz zwei und drei im Bergsprint. Auf der verkürzten Nachwuchsdistanz vom Skiflugstadion bis zum Ziel waren Sarah Hofmann (SC Oberstaufen) und Raphael Hatt (SV Hindelang) vorne.

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