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Schutz gegen Sturzfluten

So will Rettenberg seine Ortsteile Altach und Wagneritz besser vor Wassermassen schützen

Geschiebesperre

So wie diese Geschiebesperre bei Garmisch wird das Bauwerk des WWA bei Wagneritz aussehen. Es soll Kies, Sand und Steine bei Hochwasser zurückhalten und mit dem Schwemmholzrechen oben auch Baumstämme und Äste.

Bild: Ing.-Büro Kokai

So wie diese Geschiebesperre bei Garmisch wird das Bauwerk des WWA bei Wagneritz aussehen. Es soll Kies, Sand und Steine bei Hochwasser zurückhalten und mit dem Schwemmholzrechen oben auch Baumstämme und Äste.

Bild: Ing.-Büro Kokai

4,1 Millionen Euro werden Bauten in Altach und Wagneritz kosten. Wie sie geplant sind und was sich Fachleute vom Wasserwirtschaftsamt davon versprechen.
23.12.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Schnell sollte es gehen, sagte Bürgermeister Nikolaus Weißinger im Oktober. Da hatte ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts (WWA) erste Ideen eingebracht, die Rettenberger Ortsteile Altach und Wagneritz vor Wassermassen besser zu schützen. Die Dörfer waren Ende Juli von einem Unwetter mit Starkregen schwer getroffen worden. In Wagneritz schossen Wassermassen durch die Straßen und nahmen sogar ein parkendes Auto mit. Das konnte passieren, weil der Dorfbach dort unterirdisch in Rohren fließt, die viel zu klein für diesen Starkregen waren. Das will das WWA ändern: Die Kanäle werden von 60 auf 140 Zentimeter vergrößert. Zudem sind zwei Beton-Sperren geplant und eine Aufweitung des Bachs bei Altach. Kostenschätzung: 4,1 Millionen Euro.