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Corona-Folgen

Tourismus: Oberstdorf verliert fast 90 Millionen Euro Wertschöpfung

Nebelhornbahn Oberstdorf

Während der Tourismus in Oberstdorf stillsteht, laufen die Arbeiten für die neue Nebelhornbahn auf Hochtouren. Auch das moderne Gebäude der Talstation nimmt inzwischen Formen an.

Bild: Benjamin Liss

Während der Tourismus in Oberstdorf stillsteht, laufen die Arbeiten für die neue Nebelhornbahn auf Hochtouren. Auch das moderne Gebäude der Talstation nimmt inzwischen Formen an.

Bild: Benjamin Liss

Oberstdorfs Kurdirektor Frank Jost legt die Tourismus-Zahlen 2020 vor. Der Übernachtungs-Rückgang liegt bei 19 Prozent. Aber es gibt auch gute Nachrichten.
31.01.2021 | Stand: 20:31 Uhr

Der Tourismus leidet schwer unter der Corona-Pandemie. Das zeigt sich auch in der Marktgemeinde Oberstdorf: Von 19 Prozent Rückgang der Übernachtungszahlen und einem Wertschöpfungsverlust von 90 Millionen Euro berichtete Kurdirektor Frank Jost jetzt im Gemeinderat. Der Tourismuschef legte die Jahresbilanz für das Jahr 2020 vor und konnte aber auch von sechs Rekordmonaten berichten: Denn in Januar, Februar, Juni, Juli, August und September schnitt Oberstdorf überdurchschnittlich gut ab. „Durch das große Engagement aller Tourismusbetriebe, des Einzelhandels und aller Tourismuspartner ist eine erfolgreiche Sommersaison gelungen“, sagte Jost: „Nur durch diese sehr guten Zahlen in den Monaten ohne Corona haben wir es hingekriegt, dass es am Jahresende nur ein Minus von 19 Prozent geworden ist.“

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