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Naturschutz

Wanderer-Ansturm: Wildtiere finden am Schrecksee keine Ruhe

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Im Dezember und Januar ist Paarungszeit bei den Steinböcken. Eine Zeit, in der sie ungestört sein wollen. Aber immer noch sind Tausende von Wanderern derzeit an Wochenenden in den Allgäuer Alpen unterwegs. Viele auch am Schrecksee.

Bild: Werth

Im Dezember und Januar ist Paarungszeit bei den Steinböcken. Eine Zeit, in der sie ungestört sein wollen. Aber immer noch sind Tausende von Wanderern derzeit an Wochenenden in den Allgäuer Alpen unterwegs. Viele auch am Schrecksee.

Bild: Werth

In den Hochalpen ist immer noch viel los an schönen Wochenenden. Warum es für die Wildtiere wie Steinböcke aber wichtig ist, dass sie jetzt Ruhe finden.
01.12.2020 | Stand: 12:11 Uhr

Der Schrecksee bleibt ein Anziehungspunkt für Wanderer in den Alpen. Sogar am letzten Wochenende im November biwakierten fünf Amerikaner dort – und wurden beim Abstieg erwischt. Jeder muss nun wohl 400 Euro Strafe zahlen (wir berichteten). Nur mit Strafe zu argumentieren, wird dem Problem im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen aber nicht gerecht. Es geht um seltene Pflanzen und um Tiere, die dort ihren Rückzugsraum haben, beispielsweise Steinböcke. „Die sind jetzt in der Brunft besonders auf Ruhe angewiesen“, sagt Wildbiologe Henning Werth vom Zentrum Naturerlebnis Alpin.

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