Umbau für 230.000 Euro geplannt

Radweg an der Buronstraße in Kaufbeuren soll sicherer werden

Der trennende Bordstein zwischen Fuß- und Radweg entlang der Buronstraße in Kaufbeuren soll demnächst der Vergangenheit angehören.

Der trennende Bordstein zwischen Fuß- und Radweg entlang der Buronstraße in Kaufbeuren soll demnächst der Vergangenheit angehören.

Bild: Mathias Wild

Der trennende Bordstein zwischen Fuß- und Radweg entlang der Buronstraße in Kaufbeuren soll demnächst der Vergangenheit angehören.

Bild: Mathias Wild

Der Rad- und Fußweg entlang der Buronstraße in Kaufbeuren wird umgestaltet. Was die Planer am aktuellen Zustand vor allem stört.

24.01.2023 | Stand: 05:30 Uhr

Einen weiteren Punkt ihres Rad- und Fußgängerverkehrskonzeptes will die Stadt Kaufbeuren in den nächsten Monaten abarbeiten. Es geht um den Geh- und Radweg westlich der Buronstraße, der zwischen den Einmündungen der König-Rudolf-Straße und der Herzog-Friedrich-Straße erneuert werden soll. Dabei gehe es auf dem 480 Meter langen Abschnitt vor allem darum, die Zeile aus Betonsteinen, die bisher Fuß- und Radweg voneinander getrennt hat, zu beseitigen, berichtet Uwe Seidel, Leiter der städtischen Tiefbauabteilung, bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Die Baurbeiten könnten schon im April oder Mai starten

Die Trennung der beiden Spuren durch den Bordstein und einen Höhenversatz sei nicht mehr zeitgemäß und bedeute ein erhöhtes Unfallrisiko. Deshalb werden die Betonsteine entfernt und der 3,7 Meter breite Weg erhält einen neuen Asphaltaufbau, der keine Stufung mehr aufweist. Künftig steht der Weg dann in seiner gesamten Breite sowohl Fußgängern als auch Radfahrern zur Verfügung. Nach den aktuellen Vorschriften wäre dieser auch zu schmal, um getrennte Spuren für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer – etwa durch Markierungen auf dem Asphalt – auszuweisen, erläuterte Seidel. Eingriffe in den benachbarten Grünstreifen seien nicht notwendig. Läuft alles wie geplant, könnten die Bauarbeiten im April oder Mai starten. Die Tiefbauabteilung geht von Gesamtkosten von rund 230.000 Euro aus. Die Ausschussmitglieder billigten das Vorhaben einstimmig.

Neue Leuchtmittel für die Straßenlaternen entlang der Buronstraße

Auf Nachfrage von Ulrike Seifert (Grüne) berichtete Seidel, dass die momentane Straßenbeleuchtung entlang der Buronstraße auch für den Rad- und Fußweg ausreichend sei – zumal der städtische Bauhof die dortigen Laternen mit neuen, besseren Leuchtmitteln versehen will.