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Kulturszene Kempten

Kemptens Finanzen unter Druck: Deshalb muss die Kultur sparen

Theater auf der Straße: Dieses Projekt mit dem Schauspieler Richard Aigner wurde von der Stadt gefördert. Gibt es für so etwas auch künftig Geld?

Theater auf der Straße: Dieses Projekt mit dem Schauspieler Richard Aigner wurde von der Stadt gefördert. Gibt es für so etwas auch künftig Geld?

Bild: Martina Diemand

Theater auf der Straße: Dieses Projekt mit dem Schauspieler Richard Aigner wurde von der Stadt gefördert. Gibt es für so etwas auch künftig Geld?

Bild: Martina Diemand

Die Stadt Kempten will 2022 nicht mehr ausgeben als 2021. Die Spielräume für Theater und Kulturamt werden enger. Bei der freien Szene klingeln die Alarmglocken
18.10.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Angesichts der angespannten Finanzlage drückt die Stadt im kommenden Jahr in allen Bereichen auf die Sparbremse – das betrifft auch das Kulturamt und das Theater. Wie Kämmerer Matthias Haugg auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt, gibt es eine verwaltungsinterne Vorgabe, wonach der Zuschussbedarf 2022 nicht höher liegen darf als 2021. Er könne deshalb im Jahr 2022 nicht mehr ausgeben als 2021, sagt Kulturamtsleiter Martin Fink, ebenfalls auf Nachfrage. Seine Befürchtung: „Die finanziellen Spielräume werden enger.“ Ähnlich kommentiert Theaterchefin Silvia Armbruster die Vorgabe: „Wenn der Deckel kommt, muss ich mir überlegen, wo ich Abstriche mache.“ Und die Kulturbeauftragte des Stadtrates, Annette Hauser Felberbaum (Freie Wähler), bestätigt: „Die Stadt muss überall sparen – leider auch bei der Kultur.“

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