Offener Brief

Seebrücke Kempten fordert von Oberbürgermeister Thomas Kiechle Hilfe für Afghanen

Bei der Kundgebung „Luftbrücke Jetzt - Solidarität mit Afghanistan" zog ein Demo-Zug durch die Stadt Kempten.

Bei der Kundgebung „Luftbrücke Jetzt - Solidarität mit Afghanistan" zog ein Demo-Zug durch die Stadt Kempten.

Bild: Matthias Becker

Bei der Kundgebung „Luftbrücke Jetzt - Solidarität mit Afghanistan" zog ein Demo-Zug durch die Stadt Kempten.

Bild: Matthias Becker

Nach dem Desaster in Afghanistan fordert die Initiative Seebrücke von der Kemptener Politik, Worten Taten folgen zu lassen.
26.08.2021 | Stand: 18:22 Uhr

Die Initiative „Seebrücke“ fordert Oberbürgermeister Thomas Kiechle in einem offenen Brief auf, Ortskräfte der Bundeswehr aus Afghanistan aufzunehmen. Angesichts der verheerenden Lage solle der Stadtrat in einer außerordentlichen Sitzung die Aufnahme in die Wege zu leiten.

Appell an den Oberbürgermeister von Kempten: Worten Taten folgen lassen

Diverse Städte, die dem Bündnis „Sichere Häfen“ angehören, hätten sich dazu bereit erklärt. Zwar habe Kiechle Kempten nicht als „Sicheren Hafen“ ausgerufen, jedoch eine Resolution verabschiedet, mit der dasselbe Ziel verfolgt werden sollte. „Spätestens jetzt ist es Zeit, der Bevölkerung zu zeigen, dass hinter diesen Worten auch Taten stecken“, heißt es in dem Brief.

Wie berichtet, hatte die Seebrücke vergangene Woche zwei Kundgebungen organisiert. Dabei hätten afghanische Mitbürger und Mitbürgerinnen gebeten, ihnen bei der Rettung ihrer Familienmitglieder aus Afghanistan behilflich zu sein. Denn diese würden bereits von den Taliban misshandelt.

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