Corona-Regeln

Töpfereien im Oberallgäu dürfen wieder Kunden empfangen

Töpferwaren wie die der Töpferei Durach dürfen nun wieder direkt im Ladengeschäft verkauft werden.

Töpferwaren wie die der Töpferei Durach dürfen nun wieder direkt im Ladengeschäft verkauft werden.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Töpferwaren wie die der Töpferei Durach dürfen nun wieder direkt im Ladengeschäft verkauft werden.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Michael Speith aus Wiggensbach, Jeannette Lee aus Ermengerst und Eva Schieß aus Durach freuen sich über die neue Regelung. Inzidenzwert spielt keine Rolle mehr.
08.05.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Michael Speith sieht wieder „Licht am Ende des Tunnels“. Was der Inhaber der Töpferei Speith in Wiggensbach damit meint? Seit kurzem dürfen aufgrund des jüngsten Kabinettsbeschlusses der Staatsregierung auch „Ladengeschäfte der körperfernen Dienstleistungsbetriebe und der Handwerksbetriebe inzidenzunabhängig, also oberhalb wie unterhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100, wieder öffnen“.

Einkaufen unter strengen Hygiene-Maßnahmen

Töpfer- und Keramikwaren dürfen demnach wieder direkt an Kunden verkauft werden. Allerdings unter strengen Hygienemaßnahmen wie Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden und genau geregelten Quadratmeter-Begrenzungen der Verkaufsfläche pro Kunde. Zudem besteht FFP2-Maskenpflicht für Kunden.

Für Michael Speith sind die Vorgaben kein Problem. Seine Töpferei und sein Außengelände seien sehr groß. Er freut sich, wieder Kunden persönlich bedienen zu können. Denn „Click and Collect“ habe in den vergangenen Monaten kaum jemand genutzt.

Unterschiedliche Erfahrungen mit "Click and Collect"

„Ganz gut“ lief das Bestellgeschäft dagegen bei Jeannette Lee in Ermengerst. Online-Bestellungen seien in ihrem „Leela Kunst Atelier“ gefragt, da die Kunden weit übers Allgäu hinaus reichten. Dennoch freut sich auch Lee, wieder direkt verkaufen zu können. Lediglich das Angebot „Henna-Bemalungen“ sei noch nicht erlaubt.

Weniger auf Laufkundschaft, sondern auf Märkte setzt man in der Töpferei Durach. Inhaberin Eva Schieß findet es jedoch „generell toll“, wieder öffnen zu können. Denn mit „Click and Collect“ sei nur „ein bisserl was“ gegangen.

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