Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Corona-Beschränkungen

Komponist Kurt Gäble: „Lasst uns Musik unter freiem Himmel machen!“

Vorderburg

Ein Bild vom Musikfest in Vorderburg im Juli 2019 – heute wegen der Corona-Pandemie undenkbar. Dennoch könnten Blaskapellen gut im Freien musizieren, sagt Kurt Gäble.

Bild: Günter Jansen

Ein Bild vom Musikfest in Vorderburg im Juli 2019 – heute wegen der Corona-Pandemie undenkbar. Dennoch könnten Blaskapellen gut im Freien musizieren, sagt Kurt Gäble.

Bild: Günter Jansen

Der Unterallgäuer Musiker schlägt Open-Air-Konzerte in Dörfern und Städten vor. Ein Zeltdach genüge für die Auftritte. Der geforderte Abstand ließe sich leicht herstellen
14.05.2020 | Stand: 05:45 Uhr

Es ist gar nicht so schlimm mit den Bläsern: Trompeter, Posaunisten oder Klarinettisten schleudern (Corona-)Viren viel weniger weit, als man bisher glaubte. Das haben wissenschaftliche Studien über Tröpfchen und Aerosole in der Musikerluft herausgefunden. Auch die Bamberger Symphoniker hatten neulich untersuchen lassen, wie gefährlich Sänger und Bläser für sich selbst und ihre Zuhörer sind. Ergebnis: Abstände von zwei Metern reichten völlig aus. Als er dies hörte, atmete Kurt Gäble auf. Und dann kam dem Komponisten und Dirigenten aus Lauben (Unterallgäu) die Idee: Lasst uns doch den Sommer über Musik im Freien machen, wenn sie schon in Sälen verboten ist.

Für nur 0,99 € einen Monat alle exklusiven AZ Plus-Artikel auf allgaeuer-zeitung.de lesen
Jetzt testen
Ausblenden | Ich habe bereits ein Abo.