Neujahrsempfang der CSU Ostallgäu

Söder: Technologie-Transferzentrum für Robotik kommt nach Marktoberdorf

Neujahrsempfang der CSU Ostallgäu mit Ministerpräsident Söder: (von links) MdL Angelika Schorer, Markus Söder, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Neujahrsempfang der CSU Ostallgäu mit Ministerpräsident Söder: (von links) MdL Angelika Schorer, Markus Söder, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Bild: Benedikt Siegert

Neujahrsempfang der CSU Ostallgäu mit Ministerpräsident Söder: (von links) MdL Angelika Schorer, Markus Söder, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Bild: Benedikt Siegert

Marktoberdorf bekommt ein Robotik-Technologiezentrum. Dieses Wahlgeschenk brachte Ministerpräsident Söder mit zum Neujahrsempfang der CSU Ostallgäu.
24.01.2023 | Stand: 22:03 Uhr

15 neue Technologietransferzentren im Freistaat hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kürzlich bei der CSU-Winterklausur dem ländlichen Raum versprochen. Beim CSU-Neujahrsempfang im Marktoberdorfer Modeon verkündete er vor knapp 250 Parteimitgliedern nun überraschend: Eines dieser 15 neuen Technologietransferzentren - und zwar eines zum Thema Robotik - werde Marktoberdorf im Allgäu bekommen. Die Ostallgäuer Kreisstadt soll dabei mit der Hochschule Kempten zusammenarbeiten.

Söder: "Das Technologietransferzentrum in Marktoberdorf wird noch 2023 auf den Weg gebracht!"

"Natürlich wird es ein Technologietransferzentrum in Marktoberdorf geben - und es wird in diesem Jahr auf den Weg gebracht", betonte Markus Söder an dem Abend im Modeon mehr als einmal. Bisher gibt es bayernweit 26 dieser Technologietransferzentren, die sich um die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und regionalen Unternehmen kümmern. Sie sind Teil der sogenannten Hightech Agenda Plus (Umfang: rund 3,5 Milliarden Euro), mit denen Bayern Wissenschaft, Forschung und Entwicklung massiv stärken will.

DIe Freude darüber ist in Marktoberdorf groß. Bei dem Marktoberdorfer Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, der nach dem Söder-Auftritt im Modeon "von einer großartigen Überraschung" sprach ebenso wie bei seinem Wirtschaftsförderer Philipp Heidrich sowie bei Professor Dirk Jacob, der Fertigungsautomatisierung und Robotik an der Hochschule in Kempten lehrt. Sie hatten sich schon länger um ein solches Transferzentrum bemüht.

Dicke Bretter dafür bei Söder hat Angelika Schorer gebohrt - Wahl-Nominierung am 9. März

"Dicke Bretter dafür" bei Söder hatte, wie die Marktoberdorfer gern verrieten, offenbar die scheidende Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Angelika Schorer gebohrt. Sie betonte in ihrer Rede auch, dass es gerade am Industriestandort Marktoberdorf dafür die passenden Unternehmen gebe. Sie verriet im Modeon zudem, dass die CSU Ostallgäu am 9. März ihre Kandidaten für die Bayerische Landtagswahl nominieren will. (Lesen Sie auch: Welche Projekte Söder anpacken will. Er will auch nach 2028 als Regierungschef weitermachen.)

Lob aus dem Ostallgäu erhielt Söder im Modeon erneut auch für die zugesagte "institutionalisierte Förderung" für Ludwigs Festspielhaus in Füssen. "Kulturelle Förderung im ländlichen Raum ist ein wichtiges Zeichen, es muss ja nicht immer die Metropolregion sein", sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Und Söder selbst betonte im Bezug auf das Robotik-Zentrum und das Festspielhaus, die Stärke Bayerns liege in der Vielfalt der Regionen.