Förderung

Diese Kommune wird mit einem Gütesiegel ausgezeichnet

Kommune mit Gütesiegel ausgezeichnet

Die Kommune Wolfertschwenden erhält das „Gütesiegel Heimatdorf 2021“. Das Preisgeld ist schon eingeplant.

Bild: Franz Kustermann

Die Kommune Wolfertschwenden erhält das „Gütesiegel Heimatdorf 2021“. Das Preisgeld ist schon eingeplant.

Bild: Franz Kustermann

Wolfertschwenden ist bei Wettbewerb erfolgreich. Das Preisgeld beträgt 50 000 Euro. Das soll damit entstehen.
02.11.2021 | Stand: 17:56 Uhr

Gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen und erhalten“: Dies ist das Ziel des Wettbewerbs „Gütesiegel Heimatdorf 2021“, bei dem Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München 14 Gewinner-Gemeinden mit einem Siegel und einem Preisgeld von insgesamt 790 000 Euro ausgezeichnet hat. Die Unterallgäuer Gemeinde Wolfertschwenden wurde mit einem Preisgeld von 50 000 Euro bedacht. Die Idee zur Teilnahme an dem Wettbewerb kam vom Gemeinderat und Biologie-Lehrer Christoph Markert.

Das soll mit dem Geld entstehen

Wolfertschwenden will das Geld in die Errichtung eines Mehrgenerationenplatzes – südöstlich der Grundschule – investieren: Laut Bürgermeisterin Beate Ullrich hat Markert dort bereits mit den Schülern angefangen, erste Pflanzungen vorzunehmen. Mit dem Preisgeld könne man nun „etwas mehr“ machen: Ein Naturspielplatz; vielleicht auch etwas mit Wasser. Die Gemeinde hat bereits einen Planer eingeschaltet, mit dem zusammen ausgelotet werden soll, was dort alles realisiert werden kann. Mit dem Projekt sollen die Schüler für einen sorgsamen Umgang mit der Natur sensibilisiert werden: Unter anderem sind dort gemeinsame Erntefeste geplant. Allerdings müsse dort erst noch etwas angepflanzt werden. Laut der Gemeindechefin soll es ein „Aufenthaltsort für die Kinder während und nach der Schule“ werden; aber auch für die Erwachsenen und Senioren: „Dass sich jeder auf dem Platz für Jung und Alt gerne aufhalten kann!“ Unter anderem sind ein Barfußpfad, Bänkchen, ein Naturspielplatz, Blumenwiese, Gemüsebeet und „etwas mit Wasser“ geplant: Laut Ullrich „ein grünes Klassenzimmer, für Jung und Alt“.

Ehrenamtliche in Projekt einbinden

In der Anlaufphase will das Projekt hauptsächlich der Ideengeber Christoph Markert organisieren. In das Projekt mit eingebunden werden sollen möglichst viele Ehrenamtliche, wie die Obst- und Gartenbauvereine, aber auch Privatpersonen. Die Konzeption und Pflege sollen hauptsächlich ehrenamtlich durch die Dorfgemeinschaft erfolgen. Langfristig soll die Anlage aber von der Gemeinde organisiert und auch vom Bauhof mitbetreut werden. Heuer sollen bereits die ersten Maßnahmen anlaufen. Komplett abgeschlossen sein soll das Projekt bereits in einem Jahr.

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