Attacke am Vilsapsee

Nach Kuhangriff: Diese Regeln sollten Wanderer beachten

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Wanderer und Kühe, Kuhangriff.

In der Regeln gilt "ruhig bleiben". Wanderer sollten die Tiere nicht erschrecken.

Bild: Matthias Becker

In der Regeln gilt "ruhig bleiben". Wanderer sollten die Tiere nicht erschrecken.

Bild: Matthias Becker

Für Alptiere können Wanderer viel Stress bedeutet. Insbesondere, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Diese Empfehlungen sollten Wanderer beachten.

19.06.2020 | Stand: 11:36 Uhr

Mit ein paar einfachen Regeln können Wanderer sich selbst, den Tieren und der Natur etwas Gutes tun. Was auf Ausflügen in den Bergen zu beachten ist: 

  • Wanderwege auf Weiden generell nicht verlassen
  • Weidetiere nicht erschrecken und ihnen nicht direkt in die Augen schauen
  • Bei Herannahen der Tiere: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren und die Weide langsam verlassen
  • Tiere in Ruhe lassen, Kälber auf keinen Fall streicheln
  • Ruhig und unauffällig in 20 bis 50 Metern Entfernung an Weidetieren vorbeigehen
  • Hunde an der Leine führen
  • Leine sofort loslassen, wenn eine Kuhattacke absehbar ist
  • Nicht mit Stöcken herumfuchteln
  • Im absoluten Notfall dem Rind einen Schlag auf die Nase versetzen.

Vilsalpsee: Kühe griffen deutsche Wanderer im Tannheimer Tal an

Am vergangenen Freitag war es auf einem Weidegebiet im Tannheimer Tal am Vilsalpsee innerhalb kurzer Zeit zu zwei Kuhangriffen auf deutsche Wanderer gekommen. Eine 37-jährige Krankenschwester aus Nürnberg, ein 48-jähriger Mann aus Oberbayern und eine Vierjährige aus Schwaben wurden dabei verletzt.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Wanderer von einer Kuh verletzt wird. Diese Vorfälle gab es bereits im Allgäu.

Immer mehr Wanderer und Radfahrer laufen quer durch Weidegebiete. Das stresst vor allem Mutterkühe. Dann kann es zu Attacken kommen. Haben Kühe die vielen Touristen satt? Dieser Frage geht unser Autor nach (AZPlus.

 

Bilderstrecke

Was man im Allgäu über Kühe wissen sollte