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Besucherlenkung durch teure Parktickets?

Das Parken auf Wanderparkplätzen im Allgäu wird teurer

Allgäu Parken

Vor allem an touristischen Hotspots, beispielsweise in den Oberallgäuer Bergen, sind die Parkgebühren seit Anfang vergangenen Jahres deutlich gestiegen.

Bild: Ralf Lienert

Vor allem an touristischen Hotspots, beispielsweise in den Oberallgäuer Bergen, sind die Parkgebühren seit Anfang vergangenen Jahres deutlich gestiegen.

Bild: Ralf Lienert

Tagestickets auf Parkplätzen im Allgäu kosten vielerorts zwischen fünf und zehn Euro. Trägt das zur besseren Besucherlenkung bei? So sieht es in der Region aus.
08.05.2021 | Stand: 05:45 Uhr

Die Corona-Pandemie mit dem Besucheransturm im vergangenen Sommer hat den Trend noch beschleunigt: Auf immer mehr Parkplätzen für Wanderer oder Ausflügler im Allgäu werden Gebühren erhoben. Zwar keine 100 Euro am Tag, wie es im September 2019 der Bund Naturschutz in Oberstdorf ins Gespräch gebracht hatte, doch die Höhe der Parkgebühren kennt nur eine Richtung: nach oben. Zehn Euro sind es beispielsweise inzwischen auf einigen besonders beliebten Parkplätzen im Raum Bad Hindelang/Hinterstein. Erklärtes Ziel: Insbesondere der Parkplatz-Suchverkehr durch das beschauliche Bergdorf Hinterstein soll unterbunden werden. Deshalb kostet die Tagesgebühr vor dem Dorf sieben Euro, am Ende zehn. Einheimische erhalten nach Auskunft der Gemeinde eine Jahreskarte für 15 Euro. (Lesen Sie auch: Indra Baier-Müller zum Ausbau des Bus-Angebots: „Ein Viertel-Stunden-Takt ist nicht die Lösung“)

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