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Tour de Ski 2024/25 Val di Fiemme Ergebnisse: Friedrich Moch in Lauerstellung, Florian Notz steigt aus

Val di Fiemme

Friedrich Moch ist vor dem Finale der Tour de Ski in Lauerstellung

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    Friedrich Moch hat sich bei der Tour de Ski bislang von Etappe zu Etappe gesteigert. Aktuell lieg der 24-Jährige aus Isny auf Gesamtrang 14, die Top Ten sind in Reichweite.
    Friedrich Moch hat sich bei der Tour de Ski bislang von Etappe zu Etappe gesteigert. Aktuell lieg der 24-Jährige aus Isny auf Gesamtrang 14, die Top Ten sind in Reichweite. Foto: Geir Olsen/AP/dpa (Archiv)

    Auf Friedrich Moch ist eben Verlass. Deutschlands bester Langläufer kommt bei der Tour de Ski immer besser in Fahrt und ist vor den abschließenden drei Rennen in Val di Fiemme/Italien in Lauerstellung. Nach seinem etwas verkorksten Start in Toblach mit Rang 78 im Sprint sowie Platz 39 im Massenstart zeigte der 24-Jährige vom WSV Isny an Silvester und Neujahr, dass deutlich mehr in ihm steckt. Im Einzelstart kam der Allgäuer auf Rang 12, in der Verfolgung sprang Platz 9 heraus. Moch sagt: „Ich habe wieder richtig Motivation, ich bin jetzt 14. in der Gesamtwertung.“

    Vergangenen Winter stürmte er beim legendären Final Climb hinauf zur Alpe Cermis sensationell auf Rang zwei der Tour-Gesamtwertung. Eine erneute Podestplatzierung dürfte diese Saison kaum noch zu erreichen sein. Allerdings hat der Distanzspezialist angesichts der enorm starken Konkurrenz die Erwartungen ohnehin etwas heruntergeschraubt. „Mit einem Platz unter den Top 6 wäre ich mehr als zufrieden“, sagte er vor dem Start der Tour de Ski.

    47
    Sekunden trennen Friedrich Moch von Rang sechs in der Gesamtwertung der Tour de Ski.

    Nach vier von sieben Etappen ist dieses Ziel noch in Reichweite. 47 Sekunden trennen ihn von Platz 6. Moch sagt: „Den Sprint am Freitag muss ich irgendwie überleben. Dann kommen zwei coole Rennen mit dem Skiathlon am Samstag und der Alpe Cermis am Sonntag. Da versuche ich, weiter Boden gutzumachen. Ein Top-Ten-Ergebnis in der Gesamtwertung ist auf jeden Fall möglich.“

    Bundestrainer Peter Schlickenrieder lobt Janosch Brugger

    Positiv ist auch die Entwicklung von Janosch Brugger (Fischen), der in der Gesamtwertung 27. ist und an Silvester und Neujahr je in die Top 20 lief. Chef-Bundestrainer Peter Schlickenrieder lobte den Wahl-Allgäuer: „Er hat einen Schritt nach vorne gemacht. Vielleicht hat er als schnellkräftiger Athlet auch eine Chance, sich für die Top 30 im Sprint zu qualifizieren.“ Brugger selbst schwärmte am Sportschau-Mikrofon: „Die beiden Tage waren Langlauf-Rennen, wie ich mir sie vorstelle. Ein Traum.“

    Florian Notz steigt mit Rückenschmerzen aus der Tour de Ski aus

    Schlechte Nachrichten gibt es dagegen von Teamkollege Florian Notz. Nachdem Katharina Hennig (Sonthofen), Lena Keck (TSV Buchenberg) und Coletta Rydzek (SC Oberstdorf) bereits vor dem Start aufgrund von Krankheit abgesagt hatten, gab der Wahl-Oberstdorfer nun nach der vierten Etappe am Neujahrstag auf. Notz war mehrfach gestürzt und kämpft zudem mit hartnäckigen Rückenproblemen. Der 32-jährige Distanzspezialist teilte mit: „Ich werde mich jetzt ordentlich ausruhen und dann neu angreifen.“ Laut Schlickenrieder wird sich Freistil-Spezialist Notz gezielt auf die WM-Staffel vorbereiten. Die Titelkämpfe finden Ende Februar und Anfang März in Trondheim/Norwegen statt.

    Laura Gimmler und Pia Fink sind noch im Rennen

    Bei den Frauen sind Notz’ Freundin Laura Gimmler (SC Oberstdorf) sowie Bruggers Freundin Pia Fink (Fischen) die einzig verbliebenen Allgäuerin bei der 19. Auflage der Tour. Sprintspezialistin Gimmler liegt in der Gesamtwertung auf Rang 23. Fink ist nach Victoria Carl (7.) als 18. zweitbeste Deutsche.

    Laura Gimmler (links) sowie Pia Fink sind bei der Tour de Ski noch im Rennen.
    Laura Gimmler (links) sowie Pia Fink sind bei der Tour de Ski noch im Rennen. Foto: Ralf Lienert (Archiv)
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