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Sportpolitik

Von wegen Männer-Freundschaft: De Maiziere schont DOSB-Präsident Hörmann nicht

Viele hatten erwartet, dass Alfons Hörmann glimpflich davonkommen könnte, wenn der befreundete Ex-Innenminister Thomas de Maiziere als Vorsitzender der Ethikkommission die Vorwürfe gegen Hörmann prüft. Doch der Politiker fasst den Spitzenfunktionär aus dem Allgäu nicht mit Samthandschuhen an. Das Foto entstand bei der Alpinen Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen.

Viele hatten erwartet, dass Alfons Hörmann glimpflich davonkommen könnte, wenn der befreundete Ex-Innenminister Thomas de Maiziere als Vorsitzender der Ethikkommission die Vorwürfe gegen Hörmann prüft. Doch der Politiker fasst den Spitzenfunktionär aus dem Allgäu nicht mit Samthandschuhen an. Das Foto entstand bei der Alpinen Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen.

Bild: Ralf Lienert

Viele hatten erwartet, dass Alfons Hörmann glimpflich davonkommen könnte, wenn der befreundete Ex-Innenminister Thomas de Maiziere als Vorsitzender der Ethikkommission die Vorwürfe gegen Hörmann prüft. Doch der Politiker fasst den Spitzenfunktionär aus dem Allgäu nicht mit Samthandschuhen an. Das Foto entstand bei der Alpinen Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen.

Bild: Ralf Lienert

Vorsitzender der Ethikkommission schlägt nach vierwöchiger Untersuchung vor: Hörmann soll sich bei vorgezogenen Wahlen das Vertrauen der Mitglieder neu holen
07.06.2021 | Stand: 22:42 Uhr

Ethikkommissionen sind im Sport schon mehrfach eingesetzt worden. Zur Aufklärung von Skandälchen und ausgewachsenen Skandalen. Diese unabhängigen, und oft doch hausinternen Untersuchungen endeten meist ohne gravierende Konsequenzen. Im Falle des Deutschen Olympischen Sportbundes könnte das aber einen anderen Ausgang nehmen. Denn nach den Mitarbeiter-Vorwürfen, die sich hauptsächlich gegen den Präsidenten Alfons Hörmann aus Sulzberg richteten, hat die Ethikkommission vorgeschlagen, Hörmann und das gesamte Präsidium möge bei vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 2021 die Vertrauensfrage stellen. Ex-Bundesinnenminister Thomas de Maiziére schrieb als Vorsitzender der Ethikkommission in einem neunseitigen Bericht, der unserer Zeitung vorliegt: „Nur eine vorgezogene Wahl des gesamten Präsidiums kann zu einer dauerhaften Vertrauensstiftung im deutschen Sport führen.“

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