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Wanderer abgestürzt

Zwei Bergtote im Allgäu: Was die Bergwacht jetzt dringend rät

Die Bergwacht im Allgäu muss im Herbst immer wieder im Dunkeln zu Einsätzen ausrücken, weil Wanderer bei der Tourenplanung nicht berücksichtigen, wie dunkel es schon nachmittags wird. Was jetzt dringend geboten ist.

Die Bergwacht im Allgäu muss im Herbst immer wieder im Dunkeln zu Einsätzen ausrücken, weil Wanderer bei der Tourenplanung nicht berücksichtigen, wie dunkel es schon nachmittags wird. Was jetzt dringend geboten ist.

Bild: Bergwacht Hinterstein

Die Bergwacht im Allgäu muss im Herbst immer wieder im Dunkeln zu Einsätzen ausrücken, weil Wanderer bei der Tourenplanung nicht berücksichtigen, wie dunkel es schon nachmittags wird. Was jetzt dringend geboten ist.

Bild: Bergwacht Hinterstein

Nach den tödlichen Abstürzen zweier Wanderer in den Allgäuer Alpen meldet sich die Bergwacht zu Wort. Wie die Retter die Einsätze erlebten und was sie raten.
17.11.2020 | Stand: 05:47 Uhr

Bei Bergunfällen sind am Wochenende im Raum Füssen zwei Menschen ums Leben gekommen. Wanderer fanden am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr am Pilgerschrofen die Leiche eines 43-Jährigen aus München. Am 1.879 Meter hohen Branderschrofen stürzte am Sonntagnachmittag eine 49 Jahre alte Frau in den Tod. Die Ostallgäuerin habe einen selten begangenen, alten Steig vom Branderschrofen nach Südosten begangen, berichtete Thomas Hafenmair von der Füssener Bergwacht. Aus unbekanntem Grund sei sie nordseitig abgestürzt. Der Branderschrofen liegt unmittelbarer neben dem Tegelberg. Der alte Steig sei nur unter Einheimischen bekannt, sagte Hafenmair.

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