Hoch ansteckende Infektionskrankheit

Gesundheitsministerin Huml: Weniger Masern-Fälle in Bayern

Ein Impfpass mit einem Kreuz bei der Masern-Impfung liegt auf einem Tisch. Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist rückläufig.

Ein Impfpass mit einem Kreuz bei der Masern-Impfung liegt auf einem Tisch. Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist rückläufig.

Bild: picture alliance/Tom Weller/dpa

Ein Impfpass mit einem Kreuz bei der Masern-Impfung liegt auf einem Tisch. Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist rückläufig.

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Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist in diesem Jahr zurückgegangen. Dazu beigetragen hat laut Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ein neues Gesetz.
Ein Impfpass mit einem Kreuz bei der Masern-Impfung liegt auf einem Tisch. Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist rückläufig.
dpa
18.10.2020 | Stand: 09:08 Uhr

Zwölf Masern-Infektionen wurden bis zum 5. Oktober in Bayern registriert, wie Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag mitteilte. Im Jahr 2019 waren es im gleichen Zeitraum laut Huml 73 Fälle.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hatte für das gesamte Vorjahr 75 Infektionen registriert und 108 im Jahr 2018. Seit März 2020 gibt es in Deutschland ein Masernschutzgesetz: Demnach gilt eine Impfnachweispflicht in Schulen, Kindergärten, Kitas, medizinischen Einrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften.

Ministerin appelliert an Eltern: "U-Untersuchungen" rechtzeitig wahrnehmen

Der Ministerin zufolge könnten das Masernschutzgesetz mit der Impfnachweispflicht und die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu den sinkenden Zahlen der Masern-Infektionen beigetragen haben. "Trotz der Pandemie sollten Eltern auch die U-Untersuchungen und Schuleingangsuntersuchungen ihrer Kinder rechtzeitig wahrnehmen", appellierte Huml. "Denn dabei wird ebenfalls der Impfschutz überprüft und aktualisiert."

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