Nach EMA-Entscheidung

Holetschek will in Bayern rasch wieder mit Astrazeneca impfen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will nach der Empfehlung der EMA das Impfen mit Astrazeneca so schnell wie möglich wieder aufnehmen.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will nach der Empfehlung der EMA das Impfen mit Astrazeneca so schnell wie möglich wieder aufnehmen.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will nach der Empfehlung der EMA das Impfen mit Astrazeneca so schnell wie möglich wieder aufnehmen.

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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will nach der neuen positiven Astrazeneca-Bewertung durch die EMA das Impfen mit dem Vakzin so schnell wie möglich wieder aufnehmen.
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dpa
18.03.2021 | Stand: 19:09 Uhr

Er begrüße die positive Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur, sagte Holetschek am Donnerstag. "Wichtig ist, dass nun auch der Bund umgehend grünes Licht gibt und wir wieder Impftermine mit Astrazeneca vergeben können. Wir wollen den Hebel in Bayern schnell wieder umlegen und Astrazeneca so rasch wie möglich wieder einsetzen."

Gesundheitsminister Holetschek: "Wir müssen froh sein, dass wir diesen Impfstoff haben"

Die Entscheidung der EMA zeige, dass der Impfstoff von Astrazeneca wirksam und sicher sei. "Die anhaltende Knappheit von Impfstoffen in dieser Phase der Pandemie führt uns klar vor Augen: Wir müssen froh sein, dass wir diesen Impfstoff haben." Holetschek bekräftigte den Plan, dass der Impfstoff ab April verstärkt auch in den Arztpraxen eingesetzt werden soll.

Die EMA hatte zuvor die Sicherheit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca erneut bestätigt. Allerdings werde eine extra Warnung hinzugefügt vor möglichen seltenen Fällen von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen, hieß es nach einer Sondersitzung des Sicherheitsausschusses.

Hirnvenenthrombose nach Astrazeneca-Impfung

Impfungen mit Astrazeneca waren wegen ungeklärter Fragen zu Nebenwirkungen ausgesetzt worden. Die EMA-Experten stellten das Mittel auf den Prüfstand, nachdem Deutschland und andere Länder die Impfungen wegen mehrerer Thrombosefälle ausgesetzt hatten. In Deutschland gibt es inzwischen 13 gemeldete Fälle solcher Blutgerinnsel in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte.

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